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Mobilitätsimpuls.RUHR 2023

14/0775 · Berichtsvorlage · 25.10.2022

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KI-Zusammenfassung

Der Sachstandsbericht zum Projekt „Mobilitätsimpuls.RUHR 2023“ informiert über die Fortschritte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Metropole Ruhr. Grundlage ist ein im Jahr 2020 unterzeichneter 11-Punkte-Plan der Oberbürgermeister und Landräte der Region, der eine Synchronisierung der Nahverkehrspläne vorsieht. Im Rahmen dieses Projekts wurden interkommunale Optimierungsmöglichkeiten identifiziert, um die Verbindungen zwischen Städten und Kommunen zu verbessern.

In einem Prozess unter Beteiligung zahlreicher lokaler und regionaler Aufgabenträger wurden über 60 Schwachstellen im Netz ermittelt. Daraus resultieren 28 konkrete Projektvorschläge, die Maßnahmen wie Taktverdichtungen, Linienverlängerungen oder neue Buslinien umfassen. Beispiele hierfür sind die Taktverdichtung der Linie U79 in Duisburg sowie neue Busverbindungen zwischen Oberhausen und Duisburg. Die Umsetzung dieser Projekte würde die jährliche Betriebsleistung um etwa 4,2 Millionen Kilometer erhöhen und mit jährlichen Betriebskosten von rund 18 Millionen Euro verbunden sein.

Die Umsetzung der Maßnahmen ist für den 1. Januar 2024 geplant. Eine vollständige Neuaufstellung der lokalen Nahverkehrspläne ist nicht erforderlich, da die Projekte als Teilfortschreibung in die bestehenden Pläne integriert werden sollen. Die Realisierung der Vorhaben steht jedoch unter dem Vorbehalt einer Finanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen, da die beteiligten Kommunen die Mehraufwendungen aufgrund ihrer Haushaltslage nicht eigenständig tragen können. Gespräche über entsprechende Förderperspektiven mit dem zuständigen Landesministerium laufen bereits.

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