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Wasserstoffleitungen DoHa und DoMa - Anstehender Abschluss der Raumordnungsverfahren

14/0794 · Berichtsvorlage · 14.10.2022

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KI-Zusammenfassung

Die Regionalplanungsbehörde des Regionalverbands Ruhr (RVR) hat die Raumordnungsverfahren für die geplanten Wasserstoffleitungen Dorsten-Hamborn (DoHa) und Dorsten-Marl (DoMa) abgeschlossen. Die Open Grid Europe GmbH (OGE) plant gemeinsam mit den Projektpartnern Thyssengas GmbH und Nowega GmbH den Bau dieser Leitungen, um die Erzeugungsregion Emsland mit den Verbrauchsregionen im Ruhrgebiet zu verbinden. Konkret sollen das Stahlwerk in Duisburg-Hamborn sowie der Chemiepark Marl an das Wasserstoffnetz angebunden werden. Die Leitung DoHa hat eine voraussichtliche Länge von etwa 42 Kilometern, während die Strecke DoMa rund 9 Kilometer umfasst.

Die Ergebnisse der Verfahren bestätigen, dass die geplanten Korridore mit einer Breite von 600 Metern mit den Erfordernissen der Raumordnung vereinbar und raumverträglich sind. Zudem entsprechen die Vorhaben den Anforderungen an die Umweltverträglichkeit auf der Planungsstufe der Raumordnungsverfahren. Diese Feststellungen sind in den nachfolgenden Planfeststellungsverfahren zu berücksichtigen, welche die rechtsverbindliche Trassenfestlegung beinhalten. Die Beteiligungsverfahren für öffentliche Stellen und die Öffentlichkeit wurden im Zeitraum zwischen Mai und Juli 2022 durchgeführt; die dabei eingegangenen Einwendungen flossen in die abschließende Beurteilung ein. Für den Regionalverband Ruhr entstehen durch diesen Vorgang keine zusätzlichen finanziellen Auswirkungen.

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