Antwort zur Anfrage Fraktion DIE LINKE Standortmarketingkampagne 'Stadt der Städte' zu Mittelverwendung, Drittmittelakquise sowie Zeitschiene für eine Entscheidung zur Fortführung
14/0956-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 15.03.2023 · Verbandsausschuss
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Die Regionaldirektorin beantwortete die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Standortmarketingkampagne „Stadt der Städte“. In der Antwort werden verschiedene finanzielle Zuwendungen von Drittpartnern aufgeführt. So beteiligten sich Unternehmen wie thyssenkrupp, RWE, Evonik, E.ON und Hochtief mit über 770.000 Euro an Aktionen zum Kohleausstieg. Zudem leisteten die Wirtschaftsförderungen Bochum und Essen sowie die GfW Duisburg Beiträge. Ein wesentlicher Bestandteil der Unterstützung war die mietfreie Bereitstellung einer Werbefläche an der A40, deren Gegenwert auf etwa 1,4 Millionen Euro geschätzt wird.
Die Verwaltung bewertet den Nutzen der Kampagne für die Gewinnung von Fachkräften und Investoren sowie die Nachhaltigkeit der Maßnahmen als hoch. Für das Jahr 2023 ist eine Ausrichtung auf die Themen Fachkräftemangel und die Positionierung als grüne Industrieregion geplant, unter Einbeziehung der Stadt Dortmund und der regionalen Wissenschaftslandschaft.
Hinsichtlich der vertraglichen Situation endet der Vertrag mit der Agentur Scholz & Friends zum 31. Dezember 2023 ohne Verlängerungsmöglichkeit. Der Vertrag mit der Media-Agentur Crossmedia kann vom Regionalverband Ruhr um ein Jahr verlängert werden. Eine Entscheidungsvorlage zur Fortführung der Kampagne soll in die Sitzung der Verbandsversammlung am 31. März 2023 eingebracht werden.
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