Antwort auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Manifesta 16
✦ KI-Zusammenfassung
In der Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Bündlich 90/Die Grünen erläutert die Regionaldirektorin die geplante Durchführung der Manifesta 16 im Ruhrgebiet. Die Manifesta wird nicht als singuläres Ausstellungsformat, sondern als mehrjährige Plattform konzipiert, die durch Studien, Veröffentlichungen und Seminare eine regionale sowie internationale Vernetzung anstrebt.
Hinsichtlich der institutionellen Struktur wird mitgeteilt, dass die Regionaldirektorin den Regionalverband Ruhr (RVR) in den Gesellschafterversammlungen der mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen vertritt und hierfür Vertreter benennen kann. Der geplante Aufsichtsrat der Gesellschaft soll aus zwölf Mitgliedern bestehen, wobei sechs Mitglieder von der IFM und sechs vom RVR entsandt werden. Die Bestellung der Geschäftsführung erfolgt durch Gesellschafterbeschluss; für den RVR-Vertreter ist ein Weisungsbeschluss des Verbandsausschusses erforderlich.
Ein Marketingkonzept liegt derzeit noch nicht vor, da dieses erst durch die zu gründende Durchführungsgesellschaft entwickelt wird. Für den Zeitraum von 2022 bis 2025 sieht ein erster Budgetentwurf eine Transfergebühr in Höhe von 728.000 Euro netto für den Erwerb der Marke und Lizenz „Manifesta“ sowie Servicegebühren in Höhe von 1,26 Millionen Euro netto an die IFM für Planungs- und Durchführungsleistungen vor. Detaillierte Planungen werden nach der Gesellschaftsgründung durch die Geschäftsführung und künstlerische Leitung eingeleitet.
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