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Verkauf des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Bismarck in Gelsenkirchen

14/0515 · Beschlussvorlage · 16.02.2022 · Verbandsausschuss

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Der Verbandsausschuss hat der vorgeschlagenen Vorgehensweise zum Verkauf des ehemaligen Bahnbetriebswerks Bismarck in Gelsenkirchen zugestimmt. Die Verwaltung erhält damit den Auftrag, ein geeignetes Ausschreibungsverfahren durchzuführen und die Liegenschaft auf Basis der Ergebnisse zu veräußern. Das Areal umfasst etwa 9,7 Hektar und beinhaltet denkmalgeschützte Gebäude sowie Gleisanlagen.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist Eigentümer des Geländes, das ursprünglich für touristische Zwecke im Rahmen der Emscher-Park-Eisenbahn erworcht wurde. Da die geplanten Nutzungskonzepte bisher nicht realisiert werden konnten und ein erheblicher Instandsetzungsbedarf besteht, strebt der Verband einen Verkauf an einen neuen Investor an. Ziel ist das Flächenrecycling sowie die Förderung des Wirtschaftsstandortes Gelsenkirchen durch eine gewerbliche Entwicklung.

Das Ausschreibungsverfahren wird nicht ausschließlich auf dem höchsten Kaufpreis basieren. Die Interessenten müssen neben einem Gebot auch ein eisenbahnaffines Nutzungskonzept, Vorschläge zum Umgang mit den Baudenkmälern sowie zur Sicherung historischer Nutzungen vorlegen. Ein zeitnaher Baubeginn ist als Kriterium vorgesehen, um die Standsicherheit der Gebäude zu gewährleisten. Die öffentliche Bekanntmachung des Verfahrens soll kurzfristig nach dem Beschluss, idealerweise Ende März 2022, erfolgen.

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