Solarinitiative Ruhr; Sachstand und weiteres Vorgehen
✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz wird über den aktuellen Sachstand der Solarinitiative Ruhr informiert. Die im Mai 2019 gestartete Ausbau-Initiative „Solarmetropole Ruhr“ umfasst die Zusammenarbeit zwischen 15 Kommunen, acht Kreishandwerkerschaften sowie drei Handwerkskammern der Region. Ziel des Projekts ist es, durch die Beratung von Bürgerinnen und Bürgern sowie die Aktivierung von Handwerksbetrieben den Ausbau erneuerbarer Energien in der Metropole Ruhr zu beschleunigen.
Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Pilotphase bis Ende 2021 verlängert. Ein derzeit erstellter Abschlussbericht soll Empfehlungen für die Fortführung und Erweiterung der Kampagne im Rahmen des Masterplans „Umwelt mit dem Handwerk“ enthalten. Da sich bereits über 20 weitere Kommunen für eine Teilnahme gemeldet haben, übernehmen die bisherigen Pilotkommunen eine beratende Mentorenfunktion. Als nächste Maßnahme ist die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden vorgesehen, einem Vorhaben, das von allen bisher beteiligten Kommunen unterstützt wird.
Für den Haushalt 2022 sind für das Projekt ein Volumen von 105.000 Euro für Sachmittel und 80.000 Euro für Personalmittel veranschlagt. Durch eine Beteiligung des Handwerks in Höhe von 30.000 Euro reduziert sich der Anteil der Sachmittelaufwendungen für den Regionalverband Ruhr auf 75.000 Euro.
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