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Antwort auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Geothermie im Ruhrgebiet

14/0911-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 17.02.2023

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Die Antwort des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema Geothermie im Ruhrgebiet legt dar, dass seitens des Verbandes keine eigenen Untersuchungen zu den Geothermiepotenzialen vorliegen. Es wird auf bestehende Studien verwiesen, wie die Untersuchung des LANUV aus dem Jahr 2015 zur oberflächennahen Geothermie. Dabei wird darauf hingewiesen, dass bergbauliche Restriktionen das Potenzial im Ruhrgebiet beeinflussen können und Einzelfallprüfungen erforderlich sind. Für tiefere Schichten führt der Geologische Dienst NRW Untersuchungen durch, deren Ergebnisse teilweise bereits online einsehend sind. Zur Einschätzung der Potenziale wird die Einladung von Experten, etwa Prof. Dr. Rolf Bracke, vorgeschlagen.

Hinsichtlich einer interkommunalen Zusammenarbeit plant der RVR, die Netzwerkstrukturen der Verbandskommunen zu nutzen, um Ansätze und Bedarfe für den Wissensaustausch sowie die überregionale Vernetzung zu erfassen. Die Prüfung einer gemeinsamen Geodatenbank ist Teil dieser Bestandsaufnahme. Als weitere Wärmequellen in den RVR-Kommunen werden unter anderem Abwärme aus Kläranlagen, Industrieabwärme, Deponiegas sowie Grubengas angeführt. Zudem wird die Rolle des Abfallkraftwerks RZR Herten (AGR) bei der Einspeisung von Fernwärme in das Ruhrgebiet hervorgehoben. Die Möglichkeit, Wärme aus Geothermie oder anderen Quellen in Fernwärmenetze einzuspeisen, wird grundsätzlich bestätigt.

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