Aufnahme der Zeche Friedrich Heinrich (Kamp-Lintfort) als 27. Ankerpunkt der Route Industriekultur
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr soll die Zeche Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort als 27. Ankerpunkt der Route Industriekultur aufnehmen. Der entsprechende Beschlussvorschlag basiert auf der Empfehlung eines Expertengremiums. Mit der Entscheidung ist beauftragt, die notwendigen infrastrukturellen und medialen Anpassungen im System der Route Industriekultur umzusetzen.
Der Antrag auf Aufnahme wurde von der Stadt Kamp-Lintfort im Jahr 2019 gestellt. Das zuständige Expertengremium prüfte den Standort anhand festgelegter Kriterien. In einem ersten Prüfschritt forderte das Gremium eine detailliertere Darstellung der kulturlandschaftlichen Zusammenhänge zwischen der Zeche und der umliegenden industriellen Landschaft. Nach Vorlage eines überarbeiteten Antrags bestätigte das Gremium im September 2020 die Erfüllung aller Anforderungen. Dabei wurden unter anderem die historische Bedeutung der Zeche als erste mechanisierte Zeche der 1950er Jahre sowie die Anbindung an das Radwegenetz Radrevier Ruhr berücksichtigt.
Die finanziellen Auswirkungen der Integration sind im Doppelhaushalt 2020/21 bereits berücksichtigt. Dies umfasst die Errichtung von Signalobjekten, Informationstafeln sowie die Anpassung der Beschilderung im Straßen- und Radverkehr. Eine zusätzliche Bereitstellung von Mitteln aus dem Haushalt ist für dieses Vorhaben nicht erforderlich.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 51801100062
- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20210118090651
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20210118090831
- Anlage 3 als PDF öffnen ↗ 20210118091331