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Fraktionsanfrage Antwort

Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der Fraktion B90/Die Grünen Situation der Kunst- und Kulturschaffenden

14/0018-1 18.01.2021

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat auf eine Anfrage der Fraktion B90/Die Grünen zur Situation von Kunst- und Kulturschaffenden während der Corona-Pandemie reagiert. Um den Auswirkungen der Shutdowns zu begegnen, wurden bereits im März 2020 Ausnahmeregelungen für die Förderprogramme des RVR getroffen. Diese orientierten sich an den Vorgaben des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Im Rahmen der Regionalen Kulturförderung konnten so Vorlaufkosten für nicht durchgeführte Veranstaltungen als zuwendungsfähig anerkannt werden, Projektzeiträume verlängert oder Formate in digitale Strukturen überführt werden. Laut Verwaltung konnten die meisten bewilligten Projekte des Förderjahres 2020 umgesetzt oder begonnen werden.

Der Förderfonds Interkultur Ruhr bietet neben der Projektförderung auch Unterstützung für Prozesse und Konzepte zur interkulturellen Öffnung sowie für neue Arbeitsmodelle an. Die Verwaltung wies darauf hin, dass insbesondere kleine Organisationen vor Herausforderungen bei der digitalen Neuausrichtung stehen. Zudem wird eine Belastung im Bereich der interkulturellen Kunstproduktion durch strukturelle Diskriminierungserfahrungen und prekäre Arbeitssituationen festgestellt.

Für die Förderprogramme stehen Beratungsangebote durch Stephanie von Schack, Uwe Hitschler, Stefanie Reichart und Fatima Çalışkan zur Verfügung, wobei die Beratung verstärkt digital oder telefonisch erfolgt. Der RVR strebt einen kontinuierlichen Dialog mit den Kulturschaffenden an, um die Förderung bedarfsorientiert weiterzuentwickeln und ein regionales Serviceangebot auszubauen.

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