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Angelegenheiten der Freizeitgesellschaften - Überplanmäßige Mittelbereitstellung 2022

14/0683 · Beschlussvorlage · 19.07.2022 · Verbandsausschuss

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Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr wird über eine überplanmäßige Mittelbereitstellung für die Freizeitgesellschaften im Jahr 2022 beraten. Der vorliegende Beschlussvorschlag sieht eine Erhöhung der Gesellschafterzuschüsse um insgesamt 674.000 Euro vor. Die Deckung dieser Mehraufwendungen soll durch Einsparungen im allgemeinen Personalkostenbudget des Verbandes sichergestellt werden.

Die Notwendigkeit der Aufstockung ergibt sich aus verschiedenen finanziellen Entwicklungen bei den beteiligten Gesellschaften. Bei der Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr GmbH (FMR) besteht Bedarf zur Deckung eines Bilanzverlustes in der Betriebsstätte Vonderort sowie aufgrund höherer Energiekosten in Nienhausen infolge bestehender Gaslieferverträge. Für die Revierpark Wischlingen GmbH sind höhere Corona-bedingte Schäden als ursprünglich veranschlagt zu erwarten. Beim Freizeitzentrum Xanten GmbH wird eine mögliche Nachzahlung aus einer Betriebsprüfung im sechsstelligen Bereich prognostiziert, wobei der Anteil des RVR etwa 225.000 Euro betragen könnte. Zudem sind beim Maximilianpark Hamm GmbH die Deckung von Verlustvorträgen sowie Corona-bedingte Schäden vorgesehen.

Ein Ausblick auf die kommenden Jahre deutet darauf hin, dass auch in den Haushaltsplanungen ab 2023 Anpassungen der Zuschüsse notwendig sein könnten. Faktoren wie die Energiekrise sowie anstehende Finanzierungsfragen bei Projekten wie der IGA 2027 oder der Glörtalsperre GmbH werden als potenzielle Belastungen aufgeführt.

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