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Projektantrag im Bundesförderprogramm "chance.natur"

14/1657 · Berichtsvorlage · 19.07.2024

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KI-Zusammenfassung

Der Regionalverband Ruhr (RVR) bereitet einen Projektantrag für das Bundesförderprogramm „chance.natur“ vor. Nachdem das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die eingereichte Projektskizze bereits als ausreichend bewertet hat, entfällt das erste Antragsstadium. Der RVR wurde direkt zur Einreichung eines Antrags für die erste Projektphase aufgefordert.

Ziel dieser ersten Phase ist es, innerhalb von maximal drei Jahren nach Erhalt des Förderbescheids konkrete Flächen und Projekte zur Entwicklung des Naturschutzes im urbanen Raum zu identifizieren. Dabei stehen Gebiete wie Naturschutzgebiete, Biotopverbundflächen sowie Industrienatur im Fokus. Die Identifizierung geeigneter Flächen soll über einen Kriterienkatalog erfolgen, wobei Flächen der Siedlungs- und Gewerbeentwicklung ausgeschlossen sind. Ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist die Zusammenarbeit mit den betroffenen Kommunen und Grundstückseigentümern.

Die Finanzierung des Projekts sieht eine Förderquote von 90 Prozent vor, wobei das BfN 75 Prozent und das Land Nordrhein-Westfalen 15 Prozent übernimmt. Das Umweltministerium des Landes NRW hat die grundsätzliche Bereitschaft zur Kofinanzierung bereits signalisiert. Das Vorhaben ist ein Teil der Regionalen Biodiversitätsstrategie Ruhrgebiet und dient der Umsetzung der Strategie „Grüne Infrastruktur Ruhr“.

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