Regionale Biodiversitätsstrategie Ruhrgebiet - Projektantrag im Bundesförderprogramm 'chance.natur'
14/1418-1 · Berichtsvorlage · 20.02.2024 · Verbandsausschuss
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Der Regionalverband Ruhr (RVR) bereitet im Rahmen der Regionalen Biodiversitätsstrategie einen Projektantrag für das Bundesförderprogramm „chance.natur“ vor. Die Strategie, die bereits im Juni 2022 beschlossen wurde, ist ein Bestandteil der übergeordneten Strategie „Grüne Infrastruktur Ruhr“. Auf Empfehlung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) soll das Förderprogramm genutzt werden, um die langfristige Sicherung der Artenvielfalt, insbesondere auf Industrienaturflächen im urbanen Raum des Ruhrgebiets, zu unterstützen.
Das Förderverfahren ist in drei Phasen unterteilt, beginnend mit der Einreichung einer Projektskizze beim BfN. Bei einer positiven Entscheidung folgen die Untersuchung förderfähiger Flächen sowie die Umsetzung konkreter Maßnahmen. Als Schwerpunktbereiche wurden bereits vier Flächentypen identifiziert, darunter Industrienatur, Naturschutzgebiete und Biotopverbünde an Infrastrukturtrassen. Die Finanzierung des Programms setzt sich aus Anteilen des Bundes (75 %), des Landes Nordrhein-Westfalen (15 %) und eines Eigenanteils von 10 % zusammen.
Derzeit erarbeitet eine Arbeitsgruppe beim RVR bzw. RuhrGrün die inhaltlichen Grundlagen für die Projektskizze, einschließlich der Definition von Planungsräumen und potenziellen Maßnahmen. Vor der formellen Einreichung der Skizze beim BfN werden die zuständigen politischen Gremien einbezogen. Über die konkreten haushalterischen Auswirkungen wird zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des Haushaltsplanungsprozesses entschieden, sobald detaillierte Kostenschätzungen für die geplanten Maßnahmen vorliegen.
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