Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der CDU-Fraktion Berücksichtigung von Recycling-Baustoffen bei der Bedarfsberechnung zu BSAB-Flächen im Entwurf des Regionalplans Ruhr
✦ KI-Zusammenfassung
In einer Antwort auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zur Berücksichtigung von Recycling-Baustoffen bei der Bedarfsberechnung für Flächen zur Rohstoffgewinnung im Regionalplan Ruhr erläuterte die Verwaltung die Rolle des Geologischen Dienstes. Der Geologische Dienst ist nicht für die Berechnung des Flächenbedarfs zuständig, sondern führt ein Abgrabungsmonitoring durch, welches die jährlichen Förderraten und Vorräte in den Bereichen für den Abbau von Siedlungsbaustoffen erfasst.
Ein verstärkter Einsatz von Recyclingmaterial wirkt sich laut der Antwort direkt auf die ermittelten Fördermengen aus, da eine Reduzierung der Förderrate zu einem längeren prognostizierten Versorgungszeitraum führt. Eine detaillierte Unterscheidung der Gründe für Schwankungen in den Förderraten – etwa durch Recycling, konjunkturelle Faktoren oder fehlende Flächenverfügbarkeit – ist im Monitoring jedoch nicht möglich.
Hinsichtlich der aktuellen Substitutionsquote wird auf Daten verwiesen, wonach Recycling-Baustoffe im Jahr 2018 rund 13 Prozent des Bedarfs an Gesteinskörnungen deckten. Ein Gutachten aus dem Jahr 2009 deutete darauf hin, dass eine wesentliche Steigerung der Substitutionsquote aufgrund begrenzter mineralischer Bauabfallmengen schwierig sein könnte. Auf gesetzlicher Ebene wird auf die im Jahr 2021 beschlossene Mantelverordnung verwiesen, die darauf abzielt, die Akzeptanz und den Einsatz von Ersatzbaustoffen zu fördern.
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