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Bericht zur Potentialabschätzung von Restkiesmengen aus Nachbaggerungen und Rahmenbedingungen für mögliche Nachauskiesungen bestehender Abgrabungsgewässer im Kreis Wesel im Auftrag des MWIDE NRW

14/0685 · Berichtsvorlage · 21.07.2022

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Der Bericht zur Potentialabschätzung von Restkiesmengen aus Nachbaggerungen im Kreis Wesel liegt dem Planungsausschuss zur Kenntnis vor. Die Untersuchung wurde im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW durchgeführt und befasst sich mit den Rahmenbedingungen für mögliche Nachauskiesungen in bestehenden Abgrabungsgewässern. Ziel dieser Maßnahme ist es, die zusätzliche Flächeninanspruchnahme für die Rohstoffgewinnung zu verringern oder zeitlich hinauszuzögern.

Die Studie ermittelt ein Potential von rund 7,2 Millionen Kubikmetern an Kies und Kiessand, das sich auf 33 Abgrabungsgewässer im Kreis Wesel verteilt. Diese Menge entspricht in etwa der aktuellen jährlichen Förderleistung der dort tätigen Unternehmen.

Die Ergebnisse dieser Potentialabschätzung werden bei der Bearbeitung des Regionalplans Ruhr berücksichtigt, beispielsweise durch die Ausnahme der Restgewinnung vom außergebietlichen Ausschluss. Eine quantitative Anrechnung der theoretisch gewinnbaren Mengen an den offiziellen Bedarf erfolgt jedoch nicht, da genehmigungsrechtliche, technische und wirtschaftliche Restriktionen bestehen. Aus der Vorlage ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt.

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