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Berichtsvorlage

Treibhausgas-Bilanz Metropole Ruhr; Sachstandsbericht

14/0083 22.01.2021

✦ KI-Zusammenfassung

Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz hat den Sachstandsbericht zur Treibhausgas-Bilanz der Metropole Ruhr zur Kenntnis genommen. Die Erstellung regionaler Bilanzen wurde durch einen Beschluss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) aus dem Jahr 2017 beauftragt und umfasst die 53 Kommunen des Verbandsgebiets. Der vorliegende Bericht präsentiert die Ergebnisse der ersten Bilanz auf Basis von Daten aus dem Jahr 2017.

Im Jahr 2017 wurden in der Metropole Ruhr rund 83 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen freigesetzt, was einem Rückgang von fünf Prozent gegenüber 2012 entspricht. Dieser Rückgang wird primär auf den Einsatz erneuerbarer Energien zurückgeführt. Der Endenergieverbrauch lag bei etwa 222 Terrawattstunden und blieb trotz steigender Einwohnerzahlen nahezu konstant. Die Treibhausgas-Emissionen pro Kopf beliefen sich auf 16,2 Tonnen CO2-Äquivalente und liegen damit über den Vergleichswerten von Nordrhein-Westfalen und Deutschland. Ein wesentlicher Faktor hierfür ist die Großindustrie, insbesondere die Eisen- und Stahlproduktion, deren Endenergieverbrauch zwischen 2012 und 2017 um vier Prozent anstieg.

Im Bereich Verkehr wurde ein Anstieg von drei Prozent verzeichnet, während der Energieverbrauch in der Wirtschaft um sechs Prozent und bei privaten Haushalten um sieben Prozent sank. Erneuerbare Energien deckten im Jahr 2017 etwa sieben Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Laut dem Solardachkataster sind über eine Million Dächer für Photovoltaikanlagen geeignet, was zu einer jährlichen Einsparung von etwa fünf Millionen Tonnen CO2 führen könnte. Künftige Treibhausgasbilanzen sollen in einem zwei Jahre dauernden Turnus erstellt werden.

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