Angelegenheiten der Freizeitgesellschaften Auswirkungen der Pandemie - Sachstandsbericht zu den finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise in 2021
✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Wirtschaft und Beteiligungen des Regionalverbands Ruhr (RVR) hat einen Sachstandsbericht zu den finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die RVR-Freizeitgesellschaften zur Kenntnis genommen. Nachdem im Jahr 2020 insgesamt 5,6 Millionen Euro für zusätzliche Zuschüsse bereitgestellt wurden, dient die aktuelle Vorlage der Information über die weitere Liquiditätsentwicklung im Jahr 2021.
Die finanzielle Lage der Gesellschaften wird durch staatliche Unterstützungsleistungen wie das Kurzarbeitergeld und die November- sowie Dezemberhilfen des Bundes in den ersten acht Monaten des Jahres beeinflusst. Bei der Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr GmbH werden Corona-bedingte Liquiditätshilfen in Höhe von 2,3 Millionen Euro voraussichtlich erst ab September oder Oktober benötigt. Für die Revierpark Gysenberg Herne GmbH ist eine Liquiditätsunterdeckung ab Oktober zu erwarten, die durch die im Wirtschaftsplan vorgesehenen Corona-Zuschüsse gedeckt sein soll.
Beim Revierpark Wischlingen wird eine Liquiditätsunterdeckung im Zeitraum von November bis Dezember prognostiziert. Das Freizeitzentrum Xanten geht aufgrund der anhaltenden Schließung von einem Fehlbetrag von etwa 200.000 Euro zum Jahresende aus, wobei die Kosten bei einer Fortdauer der Schließungen weiter steigen könnten. Der Maximilianpark Hamm ist infolge der aktuellen Inzidenzwerte derzeit geschlossen, wodurch die bisherigen Annahmen zur wirtschaftlichen Stabilisierung hinfällig geworden sind.
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