Antwort auf die Anfrage der Fraktion Die Linke Nachfrage der Fraktion DIE LINKE zur Antwort der Verwaltung (Drucksache Nr. 14/0945-1) Berücksichtigung des Abgrabungsmonitorings des Geologischen Dienstes NRW zum 01.01.2022 im Entwurf des Regionalplans Ruhr im Rahmen der 3. Offenlage
14/1088-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 22.06.2023
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In der Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke erläuterte die Regionaldirektorin zur Verwendung des Abgrabungsmonitorings des Geologischen Dienstes NRW im Entwurf des Regionalplans Ruhr. Gegenüber der Fraktionsanfrage stellte die Verwaltung klar, dass das Monitoring keine Prognose darstellt, sondern Aussagen über die bisherige Rohstoffgewinnung und gesicherte Volumina liefert. Als Datengrundlage wurde der Monitoringbericht 2021 herangezogen, da dieser auf Luftbildauswertungen basiert. Der Bericht von 2022 wird als Trendfortschreibung der Vorjahresbefliegungen eingestuft, was laut Verwaltung in der Vergangenheit bereits zu Abweichungen durch aktuellere Auswertungen führte.
Die Verwendung des Berichts von 2022 würde das Sicherungserfordernis für die Rohstoffgruppe Kies und Kiessand um etwa 20 Millionen Kubikmeter reduzieren. Eine konkrete Auswirkung auf die Anzahl und Größe der Flächenfestlegungen könne jedoch nicht pauschal beantwortet werden, da diese von der Lage und Geometrie der Abgrabungsbereiche abhänge. Sollten sich durch aktuellere Berichte Veränderungen an der Flächenkulisse ergeben, wäre eine erneute Träger- und Öffentlichkeitsbeteiligung erforderlich. Fragen zu Kiesexporten wurden als für die aktuelle planerische Abwägung im Rahmen des Landesentwicklungsplans NRW nicht relevant eingestuft.
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