Abgrabungsmonitoring von Nordrhein-Westfalen - Lockergesteine Hier: Monitoringbericht für das Planungsgebiet Regionalverband Ruhr zum 01.01.2022
14/0696 · Berichtsvorlage · 22.07.2022
- Anlage 1 als PDF ↗ · 20221017132358-0
▶ KI-Zusammenfassung
Der Monitoringbericht zum Abgrabungsmonitoring von Lockergesteinen im Planungsgebiet des Regionalverbands Ruhr mit Stand vom 1. Januar 2022 wurde dem Planungsausschuss zur Kenntnis vorgelegt. Die jährliche Erhebung wird durch den Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen auf Basis von Luftbildern durchgeführt, um die planerisch gesicherten Rohstoffmengen in den Bereichen für die Sicherung und den Abbau oberflächennaher Bodenschätze (BSAB) sowie in anderen genehmigten Abgrabungen zu erfassen.
Die vorliegenden Daten zeigen für verschiedene Rohstoffgruppen unterschiedliche Versorgungszeiträume auf. Bei Kies und Kiessand ist ein Restvolumen von 122 Millionen Kubikmetern verzeichnet, was bei einer jährlichen Fördermenge von 5,9 Millionen Kubikmetern einem Versorgungszeitraum von 21 Jahren entspricht. Für Sand wird ein Volumen von 17,5 Millionen Kubikmetern und eine Dauer von 33 Jahren angegeben. Präquartärer Sand umfasst ein gesichertes Volumen von 73,1 Millionen Kubikmetern bei einer Versorgungsdauer von 29,5 Jahren. Bei Ton und Schluff ist das planerisch gesicherte Gesamtvolumen mit 18,7 Millionen Kubikmetern beziffert.
Gemäß den Vorgaben der Landesplanung müssen Regionalpläne rechtzeitig angepasst werden, sofern ein Versorgungszeitraum von weniger als zehn Jahren droht. Im aktuellen Bericht erfüllen alle betrachteten Rohstoffgruppen diese Voraussetzung. Zudem wurden erstmals die durch eine Planänderung gesicherten Mengen im Bereich Haltern-Sythen für die Gruppe des präquartären Sandes berücksichtigt. Aus finanzieller Sicht ergeben sich keine Auswirkungen auf den Haushalt.
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