Antwort auf die Anfrage der Fraktion Die Linke ÖPNV als Jobmotor - Rückschlüsse der Studie des VDV auf die Potentiale für das Ruhrgebiet
14/0505-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 23.03.2022
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In einer Antwort auf eine Fraktionsanfrage der Fraktion Die Linke erläuterte die Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel die wirtschaftlichen Potenziale des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Verbandsgebiet des Regionalverbands Ruhr. Zu den volkswirtschaftlichen Effekten des ÖPNV liegen für das Gebiet keine konkreten Zahlen vor, da eine Ableitung aus vorhandenen Kennzahlen der RVR-Verwaltung aufgrund regionaler Besonderheiten nicht als verlässlich erachtet wird.
Hinsichtlich der Auswirkungen von Investitionen des Bundes und des Landes auf die Beschäftigungssituation wird davon ausgegangen, dass Förderungen im Bereich der umweltverträglichen Verkehrsträger positive lokale und regionale Effekte haben können. Eine präzise Quantifizierung dieser Wirkungen ist jedoch ohne eine umfangreiche wissenschaftliche Studie nicht möglich.
Bezüglich der Umsetzung von Projekten aus dem Regionalen Mobilitätsentwicklungskonzept für die Metropole Ruhr wies die Verwaltung darauf hin, dass die Realisierung in der Regel durch regionale Akteure und nicht direkt durch Bund oder Land erfolgt. Dennoch wird eine finanzielle Unterstützung durch höhere Ebenen für bestimmte Vorhaben als vielversprechend eingestuft. Dazu gehören die Anbindung des Dortmunder Flughafens an den regionalen ÖPNV, die Verbesserung von Ausstattungsstandards an Verkehrsstationen sowie die Projekte zur Schieneninfrastruktur im Rahmen von „Schiene 2040“ und der Ausbau leistungsfähiger ÖPNV-Anbindungen für Städte ohne bestehenden Schienenanschluss.
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