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Sachstandsbericht zum Ausbau der Solarenergie im Ruhrgebiet

14/2059 · Berichtsvorlage · 24.04.2025

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KI-Zusammenfassung

Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz hat einen Sachstandsbericht zum Ausbau der Solarenergie im Ruhrgebiet zur Kenntnis genommen (Drucksache 14/2059). Laut dem Bericht besteht in der Region ein installierbares Potenzial von etwa 30 Gigawatt, wobei Ende 2023 lediglich 1,5 Gigawatt genutzt wurden. Davon entfällt der Großteil auf Gebäudeanlagen, während Freiflächenanlagen nur zwei Prozent des installierten Bestands ausmachen.

Die Ausbauziele orientieren sich an den Vorgaben von Bund und Land. Für das Ruhrgebiet werden ein Bestand von 2,7 Gigawatt bis zum Jahr 2030 sowie 6,5 Gigawatt bis zum Jahr 2045 angestrebt. Die Strategie sieht vor, den Schwerpunkt auf Dachflächen und versiegelte Flächen zu legen. Bei Freiflächen sollen multifunktionale Ansätze wie Agri-PV oder Floating-PV genutzt werden, um die Nutzungskonkurrenz im Ballungsraum auszugleichen.

Zur Unterstützung der Kommunen bietet der Regionalverband Ruhr (RVR) verschiedene Dienstleistungen an. Ein Bestandteil ist das regionale Solardachkataster, das in Kooperation mit der tetraeder.solar GmbH betrieben wird. Über diese Web-Anwendung können die Eignung von Dachflächen sowie die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen überprüft werden.

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