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Antwort auf die Anfrage der Ruhrfraktion Bekämpfung und Prävention von Schäden durch den Borkenkäfer in deutschen Wäldern

14/1588-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 24.05.2024 · Betriebsausschuss RVR Ruhr Grün

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In einer Antwort auf eine Anfrage der Ruhrfraktion zum Thema Borkenkäfer legt der Betriebsausschuss RVR Ruhr Grün den aktuellen Stand der Waldsituation im Regionalverband Ruhr dar. Derzeit ist aufgrund der Witterungsverläufe der vergangenen Monate kaum oder nur vereinzelt ein Befall durch Borkenkäfer festzustellen. In den vorangegangenen Jahren waren primär Fichtenbestände betroffen, die jedoch lediglich etwa fünf Prozent der Baumartenverteilung in den RVR-Waldflächen ausmachen. Im Zeitraum von 2018 bis 2021 fielen rund 147.000 Erntefestmeter Kalamitätsholz an, was mit Mehraufwendungen bei der Holzernte sowie Mindererlösen durch Qualitätsverluste und ein Überangebot am Markt verbunden war. Zudem entstanden Kosten für die Wiederbewaldung.

Zur Prävention setzt der RVR auf forstwirtschaftliche Maßnahmen wie den Verzicht auf Fichtenanbau an ungeeigneten Standorten sowie die Förderung klimastabilerer Baumarten in Mischbeständen mit mindestens fünf verschiedenen Arten. Die Bekämpfung umfasst das Monitoring, den zeitnahen Einschlag befallener Bäume und die zügige Holzabfuhr. Während die Zusammenarbeit mit angrenzenden Waldbesitzern aufgrund der kleinteiligen Parzellierung oft schwierig ist, beteiligt sich der RVR an der Task-Force Käfer des Landes Nordrhein-Westfalen sowie an der Arbeitsgruppe Großstadtwälder. Die vorliegenden Informationen haben keine Auswirkungen auf den Haushalt.

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