Mangel an Lehrkräften und Schulplätzen in der Metropole Ruhr - Lage zum Schuljahrsbeginn 2022/23
14/0736-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 24.10.2022
- Anlage 1 als PDF ↗ · 20221024151038-0
▶ KI-Zusammenfassung
Die Antwort auf die Fraktionsanfrage der Grünen zum Lehrkräftemangel und zur Situation der Schulplätze in der Metropole Ruhr enthält verschiedene Informationen zur aktuellen Lage. Bezüglich der unbesetzten Stellen an Schulen liegen dem Ministerium für Schule und Bildung (MSB) Daten aus dem Schuljahr 2021/22 vor, da die vollständigen Zahlen für das Schuljahr 2022/23 erst im Dezember 2022 veröffentlicht werden sollen. Informationen darüber, wie viele Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Schuljahres keinen Schulplatz erhalten haben, liegen dem Land nicht vor.
Hinsichtlich der Maßnahmen zur Behebung von Mangelsituationen befinden sich einige Kommunen im Austausch mit dem Land. In Gelsenkirchen werden beispielsweise Forderungen nach einer Angleichung der Lehrergehälter sowie die Abordnung von Lehrkräften aus dem Münsterland artikuliert. Das MSB plant, Maßnahmenpakete Ende Oktober 2022 gebündelt zu kommunizieren.
Der Regionalverband Ruhr (RVR) stellte klar, dass laut RVR-Gesetz nicht die Aufgabe des Verbandes ist, Gespräche über interne Schulangelegenheiten mit dem Land zu führen. Die Bildungsbeauftragten der Mitgliedskommunen tauschen sich jedoch im Rahmen des NRW-Städtetages und direkt mit dem MSB aus. Für November 2022 ist ein Gespräch zwischen Vertretenden der Bildungsbeauftragten, darunter Dr. Obszerninks und Frau Geiß-Netthöfel, und Ministerin Feller angekündigt.
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