Angelegenheiten der Ruhr Tourismus GmbH - Restart-Kampagne der Ruhr Tourismus GmbH
✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Wirtschaft und Beteiligungen hat die Berichtsvorlage zur Restart-Kampagne der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) zur Kenntnis genommen. Seit Mai 2020 konzentriert sich die RTG im Rahmen dieser Kampagne auf den Aktiv- und Outdoor-Tourismus, insbesondere auf das Radtourismusangebot in den ländlich geprägten Bereichen der Metropole Ruhr. Hierbei wurden Angebote wie der Ruhrtalradweg sowie das Projekt RadrevierRuhr beworben, wobei die Zugriffe auf die entsprechenden Webseiten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind.
Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen mussten Veranstaltungen wie die ExtraSchicht und der Day of Song abgesagt bzw. verschoben werden. Auch die ITB Berlin entfiel. Die dadurch freiwerdenden Marketingmittel wurden teilweise in die Restart-Kampagne investiert. Im Kulturbereich verlagerten Partner wie die RuhrBühnen und die RuhrKunstMuseen ihre Vermarktung auf digitale Formate und neue Angebote wie die „RuhrKulturWalks“. Der Verkauf der RuhrKulturCard war entsprechend rückläufig.
Im Bereich des Reiseverkehrs kam es zu einem Rückgang im Business- und Leisure-Tourismus, während die Nachfrage nach regionalen Angeboten in den Bereichen Radfahren und Wandern zunahm. Bei der Vertriebsmarke RuhrTopCard (RTC) wurde ein Rückgang der Verkaufszahlen verzeichnet; bis zum ersten Lockdown 2020 wurden 155.686 Karten verkauft, was einem Rückgang von einem Drittel gegenüber dem Vorjahr entspricht. Als Ausgleich wurde die Gültigkeit der Karte bis zum 30. April 2021 verlängert. Für die beschriebenen Entwicklungen ist keine zusätzliche Bereitstellung von Haushaltsmitteln erforderlich.
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