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Manifesta 16 Ruhr gGmbH - Sachdarstellung zur Manifesta 16 und Bestellung von Vertreter*innen in den Aufsichtsrat

14/0710 · Beschlussvorlage · 29.07.2022 · Verbandsausschuss

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Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) soll die Sachdarstellung zur Manifesta 16 Ruhr gGmbH zur Kenntnis nehmen und Vertreter für den Aufsichtsrat bestellen. Die Bestellung der Vertreter ist mit dem Zeitpunkt der Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister vorgesehen.

Der Gründungsprozess der Gesellschaft, der ursprünglich für den 1. Januar 2022 geplant war, verzögerte sich aufgrund von Abstimmungsgesprächen zum Gesellschaftsvertrag sowie zur Klärung steuerrechtlicher Fragen. Das Finanzamt Essen-Süd hat bestätigt, dass der Entwurf des Gesellschaftsvertrages die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit erfüllt. Die Finanzierung durch den RVR soll über einen Gesellschafterzuschuss in Höhe von einer Million Euro erfolgen, der der Kapitalrücklage zugeführt wird.

Das geplante Mindestbudget der Manifesta 16 beläuft sich auf rund 6,5 Millionen Euro. Von diesem Betrag sind bereits 5,3 Millionen Euro durch Zusagen des Landes Nordrhein-Westfalen sowie verschiedener Stiftungen, darunter die RAG-Stiftung und die e.on Stiftung, gesichert oder beantragt. Eine Differenz von etwa 638.000 Euro soll bis zur Biennale durch die Einwerbung weiterer Drittmittel geschlossen werden; andernfalls ist eine Erhöhung des Eigenanteils des RVR möglich.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus zwölf Mitgliedern, wovon sechs durch den RVR entsandt werden. Eines dieser Mandate ist für die Regionaldirektorin des RVR oder eine von ihr vorgeschlagene Person vorgesehen, die beim Verband beschäftigt ist.

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