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Beschlussvorlage

Regionales Wohnungsmarktkonzept Hier Sachstand und weiteres Vorgehen

14/0347 30.09.2021 Verbandsausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR) berät über den Sachstand und das weitere Vorgehen beim regionalen Wohnungsmarktkonzept. Der vorliegende Beschlussvorschlag sieht vor, den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis zu nehmen und die Erarbeitung einer Analyse wohnungspolitischer Instrumente in der Region zu beauftragen. Diese Untersuchung soll als Ergänzung zum sechsten regionalen Wohnungsmarktbericht dienen und die Aktivitäten kommunaler sowie privater Akteure, Verbände und Interessenvertretungen umfassen.

Nach Abschluss dieser Analyse soll gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft (AG) Wohnungsmarkt Ruhr die Möglichkeit einer weitergehenden strategischen Befassung geprüft werden. Die Ergebnisse sollen den Gremien zur Beratung vorgelegt und der Beigeordnetenkonferenz Planung sowie dem Kommunalrat vorgestellt werden.

Die Neuausrichtung des Verfahrens folgt auf Bedenken kommunaler Vertreter, die in einem früheren Leitbildentwurf eine Beeinträchtigung der kommunalen Selbstverwaltung sahen. Die Verwaltung hat ein neues Vorgehensmodell konzipiert, das auf eine gemeinschaftliche Erarbeitung abzielt. Die beteiligten Gremien haben ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert.

Die Fortführung des Projekts bis zum voraussichtlichen Abschluss im Jahr 2024 erfordert die Bereitstellung von RVR-Eigenmitteln. Veranschlagt werden für den Zeitraum von 2022 bis 2024 jährlich etwa 150.000 Euro für Personalaufwendungen sowie 30.000 Euro für Sachmittel, sofern die entsprechende Mittelbereitstellung im Rahmen der Haushaltsplanung erfolgt.

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