Auswirkungen der Ausbaupläne der Deutschen Bahn auf das Verkehrskonzept der IGA
14/1379-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 30.11.2023 · Verbandsausschuss
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Die Fraktion DIE LINKE hat angefragt, welche Auswirkungen die geplanten Baumaßnahmen der Deutschen Bahn auf das Verkehrskonzept der IGA 2027 haben könnten. Im Sommer 2027 ist eine umfassende Sanierung der Bahnstrecke zwischen Hamm und Köln vorgesehen. Diese Maßnahme könnte den An- und Abreiseverkehr sowie die Vernetzung der IGA-Standorte beeinflussen, insbesondere im Hinblick auf die Linien RE 3 und RB 32. Die RB 32 ist für die Verbindung der Hauptstandorte relevant und soll im Rahmen eines „IGA-Express“ zwischen Dortmund, Gelsenkirchen und Duisburg verkehren.
Die IGA-Geschäftsführung hat bereits im Oktober 2023 den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für das Land Nordrhein-Westfalen, Herrn Lübberink, über die möglichen Folgen einer Streckensperrung informiert. In einer Antwort vom November 2023 teilte Herr Lübberink mit, dass der genaue Umfang der Sanierungsmaßnahmen auf der Rhein-Ruhr-Achse zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht definiert sei, aber Auswirkungen auf den RE 3 und die RB 32 möglich sind. Die Abstimmungen mit den Verkehrsverbünden sollen im Frühjahr 2024 beginnen.
Für den Fall von Linienunterbrechungen plant die Deutsche Bahn gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen und Aufgabenträgern ein Verkehrskonzept, das etwa durch die Ertüchtigung von Umleitungsstrecken oder einen Schienenersatzverkehr mit Schnellbussen bestehen könnte. Die IGA-Geschäftsführung strebt für Anfang 2024 ein persönliches Gespräch mit Herrn Lübberink an.
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