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Geothermie im Ruhrgebiet

14/0911 · Fraktionsanfrage · 31.01.2023

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KI-Zusammenfassung

Die Fraktion Die Grünen im Ruhrparlament hat eine Anfrage zur Nutzung von Geothermie und weiteren Wärmequellen im Ruhrgebiet an die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) gestellt. Im Fokus der Untersuchung steht die künftige Wärmeversorgung, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren. Dabei werden insbesondere das Potenzial der Geothermie sowie die Nutzung von Grubenwasser als Wärmequelle und -speicher thematisiert.

Die Anfrage bittet um Informationen über bestehende Geothermiepotenziale im Ruhrgebiet und die Grundlage der entsprechenden Untersuchungen. Zudem wird nach Möglichkeiten für eine gemeinsame Geodatenbank gefragt, die Erkenntnisse aus Städten wie Duisburg, Dortmund und Bochum zusammenführen könnte. Darüber hinaus sollen weitere Wärmequellen in den RVR-Kommunen, wie industrielle Abwärme, Biogas oder Abfallverbrennung, sowie deren Einspeisung in Fernwärmenetze untersucht werden. Ein weiterer Punkt der Anfrage ist die Prüfung einer interkommunalen Zusammenarbeit bei der Nutzung dieser Quellen.

Die Begründung der Anfrage bezieht sich auf das Ziel der Klimaneutralität in der Metropole Ruhr bis 2045. Die Fraktion verweist auf einen Austausch mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG), aus dem ein Potenzial für die Nutzung von Geothermie im Revier hervorging. Der Regionalverband soll dabei eine koordinierende Funktion übernehmen können. Die Beantwortung der Fragen wird für die Ausschüsse Wirtschaft und Beteiligungen sowie Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz bis Anfang März 2023 angestrebt.

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