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Projekt- und Finanzberichtswesen zum 30.09.2023

14/1338 · Berichtsvorlage · 31.10.2023 · Verbandsausschuss

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Der Verbandsausschuss des Regionalverbands Ruhr hat den Projekt- und Finanzbericht zum 30. September 2023 zur Kenntnis genommen. Für das laufende Haushaltsjahr wird eine Verbesserung des Ergebnisses der laufenden Verwaltungstätigkeit um etwa 10,79 Millionen Euro prognostiziert. Diese Entwicklung setzt sich aus Mehreinnahmen von rund 3,94 Millionen Euro und Minderaufwendungen in Höhe von circa 6,85 Millionen Euro zusammen. Unter Berücksichtigung außerordentlicher Erträse wird ein voraussichtliches Jahresergebnis von etwa 7,78 Millionen Euro erwartet.

Die finanzielle Entwicklung variiert zwischen den einzelnen Strategiefeldern. Im Bereich Wirtschaft führt der Verkauf von Flächen des Bahnbetriebswerks Bismarck in Gelsenkirchen zu einem Mehrertrag von rund 3,76 Millionen Euro. Das Strategiefeld Tourismus und Freizeit weist einen Minderbedarf von etwa 2,6 Millionen Euro auf, was primär auf geringere Zuschussbedarfe bei Freizeitgesellschaften zurückzuführen ist. Im Bereich Bildung und Wissenschaft wird hingegen ein Mehrbedarf von etwa 59.000 Euro prognostiziert, bedingt durch ausfallende Erträge aus Eigenleistungen beim Bauprojekt am Haus Ripshorst. Im Strategiefeld Querschnitt zeigt sich ein Minderbedarf von rund 800.000 Euro, primär durch geringere Personalkosten.

Im Investitionsbereich wird eine Saldoverbesserung um etwa 16,9 Millionen Euro erwartet. Wesentliche Gründe hierfür sind Minderbedarfe bei Baukostenzuschüssen sowie zeitliche Verzögerungen beim Revierpark-Großprojekt. Eine zusätzliche Bereitstellung von Mitteln ist nicht erforderlich.

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