Antwort auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE: Investitionen in die Sportstättenlandschaft des Ruhrgebiets im Zusammenhang mit den möglichen Olympischen Spielen an Rhein und Ruhr
15/0311-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 02.06.2026 · Ausschuss für Kultur, Sport, Bildung und Wissenschaft
- Anlage 1 als PDF ↗ · 20260603093054-0
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Die Antwort auf die Fraktionsanfrage der Partei DIE LINKE erläutert den Stand der Investitionen in die Sportstättenlandschaft des Ruhrgebiets im Kontext einer möglichen Bewerbung für die Olympischen Spiele an Rhein und Ruhr. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen hat die Bereitstellung zusätzlicher Mittel in Höhe von einer Milliarde Euro für die Erschließung der Sportinfrastruktur angekündigt.
Von diesen Mitteln sind 600 Millionen Euro auf drei Bereiche – Sportvereine, Schwimmbäder und kommunale Sportstätten – verteilt. Während das Programm „Moderne Sportstätte Nordrhein-Westfalen“ für den Bereich der Sportvereine mit einem Volumen von 200 Millionen Euro bereits umgesetzt wird, befinden sich die Förderprogramme für Schwimmbäder und kommunale Sportstätten noch in der Erarbeitung durch die Staatskanzlei NRW. Eine Veröffentlichung dieser Programme wird für das dritte Quartal 2026 erwartet.
Hinsichtlich der finanziellen Belastung der Kommunen setzt das Land auf hohe Förderquoten und schlanke Verfahren, wobei kommunale Eigenanteile weiterhin erforderlich bleiben. Eine konkrete Planung für Trainingsstätten im Ruhrgebiet ist im aktuellen Bewerbungskonzept derzeit nicht enthalten. Erst nach der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) im September 2026 ist mit weiteren Konkretisierungen zu rechnen. Da die finale Auswahl der Stätten noch aussteht, kann der spezifische Investitionsbedarf für das olympische Konzept aktuell nicht beziffert werden.
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