Antwort auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE: Investitionen in die Sportstättenlandschaft des Ruhrgebiets im Zusammenhang mit den möglichen Olympischen Spielen an Rhein und Ruhr
✦ KI-Zusammenfassung
Die Antwort auf die Fraktionsanfrage der DIE LINKE thematisiert die Investitionen in die Sportstättenlandschaft des Ruhrgebiets im Kontext einer möglichen Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele an Rhein und Ruhr. Das Land Nordrhein-Westfalen hat zusätzliche Mittel in Höhe von einer Milliarde Euro für die Ertüchtigung der Sportinfrastruktur angekündigt. Davon sind 600 Millionen Euro auf drei Bereiche – Sportvereine, Schwimmbäder und kommunale Sportstätten – verteilt. Während das Programm „Moderne Sportstätte Nordrhein-Westfalen“ mit 200 Millionen Euro für Vereine bereits umgesetzt wird, sollen die Förderprogramme für Schwimmbäder und kommunale Sportstätten im dritten Quartal 2026 durch die Staatskanzlei veröffentlicht werden. Ergänzend stehen rund 375 Millionen Euro aus der kommunalen Sportpauschale zur Verfügung.
Hinsichtlich der Umsetzung setzt das Land auf hohe Förderquoten und die Einbindung des organisierten Sports über den Landessportbund, wobei kommunale Eigenanteile weiterhin erforderlich bleiben. Zum aktuellen Zeitpunkt enthält das Bewerbungskonzept der Staatskanzlei keine konkrete Planung für Trainingsstätten im Ruhrgebiet. Eine verbindliche Übersicht der potenziellen Standorte sowie deren Zuordnung zu Sportarten liegt erst nach der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds im September 2026 vor. Da die finale Auswahl der Stätten noch aussteht, lässt sich der exakte finanzielle Bedarf für das olympische Konzept derzeit nicht beziffern. Die Landesprogramme zielen jedoch darauf ab, den bestehenden Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der regionalen Sportinfrastruktur sukzessive abzubauen.
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