Vorbereitung auf Gasmangellage bei der Freizeitmetropole Ruhr (FMR)
✦ KI-Zusammenfassung
Die AfD-Fraktion hat im Rahmen einer Fraktionsanfrage (Drucksache 15/0143) Informationen zur Vorbereitung der Freizeitmetropole Ruhr auf eine mögliche Gasmangellage angefordert. Hintergrund der Anfrage sind die Erdgasspeicherfüllstände sowie die Wetterverhältnisse im Januar 2026, welche eine Erhöhung der Eskalationsstufen nach dem Notfallplan des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie möglich machen könnten.
Die Anfrage bezieht sich auf die verschiedenen Stufen des Notfallplans, wobei aktuell die Frühwarnstufe (Stufe 1) gilt. Bei einer Alarmstufe (Stufe 2) können Preisanpassungen durch Energieversorger zur Verbrauchssteuerung erfolgen. Die Notfallstufe (Stufe 3) ist durch eine mögliche Beeinträchtigung der physischen Versorgung und die Steuerung der Verteilung durch die Bundesnetzagentur gekennzeichnet. Als Abschaltreihenfolge werden nach nicht geschützten Kunden primär der Freizeitbereich, etwa Schwimmbäder und Sportstätten, sowie Gaskraftwerke genannt.
Die Verwaltung wird gebeten, die Folgen einer Erhöhung dieser Eskalationsstufen für die Freizeitmetropole Ruhr zu erläutern. Zudem stellt die Fraktion Fragen zu den wirtschaftlichen Risiken durch eine zunehmende Gasknappheit, zum Stand der Vorbereitungen auf eine Gasmangellage sowie zu den vorgesehenen Maßnahmen im Falle einer Abschaltung der Gasversorgung.
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