Antwort auf die Anfrage der AfD-Fraktion: Folgen des Baus von Windenergieanlagen auf RVR-eigenen Flächen
✦ KI-Zusammenfassung
Der Regionalverband Ruhr (RVR) plant die Errichtung von Windenergieanlagen auf eigenen Flächen. Betroffen sind vier Windenergiebereiche in Haltern, Hagen, Breckerfeld und Bergkamen sowie eine geplante Fläche im Bereich des Forst Esselt in Hünxe. Pro Anlage wird ein dauerhafter Flächenbedarf von durchschnittlich 0,5 Hektar veranschlagt, ergänzt durch temporäre Flächen von etwa 0,4 bis 0,5 Hektar während der Bauphase. Diese temporären Flächen sollen nach Abschluss der Arbeiten für die land- oder forstwirtschaftliche Nutzung wiederhergestellt werden. Für den dauerhaften Verlust von Waldflächen ist eine Kompensation durch ökologischen Waldumbau im Verhältnis von mindestens eins zu eins vorgesehen.
Die Finanzierung der Infrastruktur sowie deren Erhaltung obliegt dem Anlagenbetreiber. Zur Sicherung des Rückbaus sind Bankbürgschaften erforderlich, die die Kosten für die Anlage und das Fundament vollständig abdecken. Die Höhe dieser Bürgschaften wird durch die zuständige Genehmigungsbehörde festgelegt und regelmäßig durch Gutachter überprüft.
Während der Bauphase ist mit einem veränderten Verhalten von Wildtieren zu rechnen, was durch vertragliche Regelungen kompensiert werden soll. Weitere Einschränkungen der land- oder forstwirtschaftlichen Nutzung werden nicht erwartet. Ein standortbezogenes Brandschutzkonzept muss im Rahmen des Genehmigungsverfahrens vorgelegt werden. Die Einrichtung spezieller Schutzbereiche um die Anlagen ist seitens des RVR nicht beabsichtigt. Ein Messprogramm zur Untersuchung von Schadstoffen wird nicht veranlasst, da keine Hinweise auf eine Gefährdung vorliegen; die Überprüfung der Gefährdung liegt in der Verantwortung des Genehmigungsverfahrens.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 214 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.
Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 150502100164
Beratungsfolge
- 06.03.2026kein Ergebnis hinterlegt