Antwort auf die Anfrage der AfD-Fraktion: Sachstand Repowering Windenergieanlagen im RVR-Gebiet
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Fraktionsanfrage zum Sachstand des Repowerings von Windenergieanlagen im Gebiet des Regionalverbands Ruhr (RVR) reagiert. Informationen zur Anzahl und zum Alter der Anlagen sind über den EnergieAtlas des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klimas (LANUK) öffentlich einsehbar. In der Planungsregion des RVR sind insgesamt 17 Repoweringvorhaben erfasst, wobei für vier Vorhaben bereits ein Genehmigungsbescheid vorliegt. Die neuen Anlagen weisen eine Leistung zwischen 4
4260 kW und 7000 kW sowie eine Gesamthöhe von etwa 180 bis 250 Metern auf. Diese Projekte verteilen sich auf Kommunen wie Dortmund, Hagen, Hamm, Castrop-Rauxel, Dorsten, Datteln, Recklinghausen, Werne, Wesel, Voerde und Sonsbeck.
In Bezug auf die räumliche Planung liegen zwei der vier genehmigten Repoweringvorhaben außerhalb der vorgeschlagenen Windenergiegebiete der ersten Änderung des Regionalplans Ruhr. Bei den beantragten, aber noch nicht genehmigten Anlagen befinden sich neun von insgesamt 13 Vorhaben außerhalb dieser geplanten Gebiete. Davon liegen jedoch vier Anlagen in rechtswirksamen Konzentrationszonen der kommunalen Flächennutzungspläne, die gemäß WindBG als Windenergiegebiete gelten. Eine Prognose über Anlagen, die in den nächsten fünf Jahren für ein Repowering infrage kommen, ist laut Verwaltung nicht möglich, da die Entscheidung über solche Maßnahmen von der wirtschaftlichen Kalkulation und den betrieblichen Entscheidungen der Anlagenbetreiber abhängt.
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