Bericht Ergebnisse Mobilität in Deutschland MID 2023
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Planung und Mobilität die Ergebnisse der Datenerhebung „Mobilität in Deutschland“ (MiD) 2023 für das Verbandsgebiet des Regionalverbandes Ruhr vor. Die bundesweite Studie wurde vom Bundesministerium für Verkehr beauftragt und vom infas Institut für angewandte Sozialwissenschaften durchgeführt. Durch eine Aufstockung der Basisstichprobe im Verbandsgebiet, unterstützt durch die Beteiligung des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sowie des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe, liegen nun Daten zu etwa 13.000 Haushalten, 25.000 Personen und 62.000 Wegen im Ruhrgebiet vor.
Die Auswertung zeigt Veränderungen im Modal Split im Vergleich zum Jahr 2017. Während der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (Fahrende) um 7 % gesunken ist, stieg der Anteil des Fußverkehrs um 15 %. Der Anteil des öffentlichen Nahverkehrs liegt bei 10 %, der Radverkehr bei 8 % und der Anteil der Mitfahrenden im motorisierten Individualverkehr bei 14 %. Die durchschnittliche Wegelänge beträgt 10,9 km, wobei die Hälfte aller Wege kürzer als 3,8 km ist. Zudem nutzen 60 % der Kunden im öffentlichen Nahverkehr mit Abonnement das Deutschlandticket, während der Besitz von Pedelecs im Vergleich zu 2017 um 178 % gestiegen ist. Die Daten dienen als Grundlage für die regionale Verkehrs- und Mobilitätsplanung sowie für das regionale Verkehrsmodell ruhrMobil.
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