Raumverträglichkeitsprüfung Delta Rhine Corridor
✦ KI-Zusammenfassung
Im Ausschuss für Planung und Mobilität des Regionalverbandes Ruhr wurden Berichte zur Raumverträglichkeitsprüfung des Leitungsvorhabens „Delta Rhine Corridor“ (DRC) zur Kenntnis genommen. Die Open Grid Europe GmbH (OGE) plant den Bau einer etwa 200 Kilometer langen, erdverlegten Transportleitung für Kohlendioxid. Die geplante Trasse soll Wesseling und Gelsenkirchen mit Duisburg verbinden und von dort aus bis zur niederländischen Grenze in der Region Nettatal/Brüggen verlaufen. Ziel des Vorhabens ist der Abtransport von Kohlendioxid aus regionalen Industrieanlagen über die Niederlande und Belgien zu Speichern in der Nordsee. Das Projekt ist Bestandteil der „Carbon Management Strategie NRW“ und wird durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen der „Connecting Europe Facility“ gefördert.
Die OGE hat Anfang September 2026 die Verfahrensunterlagen digital eingereicht und die Durchführung der Raumverträglichkeitsprüfung bei den zuständigen Regionalplanungsbehörden des Regionalverbandes Ruhr sowie der Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln beantragt. Im Rahmen des Verfahrens werden im September und Oktober 2026 die Öffentlichkeit sowie betroffene öffentliche Stellen beteiligt. Die Prüfung der Raumverträglichkeit erfolgt als Vorverfahren vor dem eigentlichen Planfeststellungsverfahren durch die Bezirksregierung Arnsberg. Eine überschlägige Prüfung der Auswirkungen auf Schutzgüter, einschließlich des Klimas, wurde bereits durchgeführt. Für den Haushalt des Regionalverbandes ergeben sich aus diesem Vorgang keine finanziellen Auswirkungen.
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Beratungsfolge
- 23.09.2026anstehend