Gemeinsame Werbung? hier: Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der CDU-Fraktion vom 21.02.2019
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zur Möglichkeit gemeinsamer Werbung für Museen und Städte im Ruhrgebiet geantwortet. Im Rahmen des EFRE-Förderprojekts „Kulturtouristische Inwertsetzung der Kulturnetzwerke Ruhr“ wurde bereits eine Marketingstrategie entwickelt, die unter anderem das Online-Portal der Kulturnetzwerke und die RuhrKultur.Card umfasst. Während klassische Medienwerbung nicht den Schwerpunkt bildet, schaltet die RTG regelmäßig Imageanzeigen für die Kulturnetzwerke.
Eine gemeinsame Anzeige nach dem Vorbild von Bremen wird als grundsätzlich möglich erachtet, sofern die Maßnahme nachhaltig ist, über finanzielle Mittel verfügt und von den Museen mitgetragen wird. Dabei müssten alle 20 Museen des Netzwerks RuhrKunstMuseen nach dem Gleichbehandlungsprinzip berücksichtigt werden. Aufgrund der hohen Anzahl zeitgleicher Ausstellungen wäre voraussichtlich ein größeres Anzeigenformat und damit ein höherer Finanzbedarf als im Beispiel Bremen notwendig. Die Verwaltung empfiehlt zudem die Entwicklung einer umfassenden Marketingstrategie für die gesamte Kulturmetropole Ruhr.
Bezüglich der Kosten wurden Beispiele für Anzeigenformate in überregionalen Zeitungen angeführt, wobei zusätzliche Agentur- und Koordinationskosten zu berücksichtigen sind. Zur Standortmarketingkampagne „Stadt der Städte“ erklärte die Verwaltung, dass diese gezielt auf ausgewählte Printmedien und digitale Kanäle setzt, um Streuverluste zu vermeiden und die Werbeerinnerung zu optimieren.
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