Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der CDU-Fraktion Evtl. Welterbeantrag ?Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet?
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung nahm Stellung zur Anfrage der CDU-Fraktion bezüglich eines möglichen UNESCO-Welterbeantrags für die „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“. Der Vorschlag, der von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur in Abstimmung mit verschiedenen Trägergemeinschaften sowie unter Einbeziehung internationaler Experten erarbeitet wurde, stellt die historisch gewachsene, vernetzte Infrastruktur der Region in den Mittelpunkt. Ziel ist die Aufnahme des Projekts in die deutsche Tentativliste bis Oktober 2021 durch das laufende Interessenbekundungsverfahren des Landes Nordrhein-Westfalen.
Als Chancen werden eine gesteigerte touristische Wahrnehmung, die Förderung von Denkmalschutzprojekten sowie die Entwicklung von Bildungs- und Mobilitätskonzepten angeführt. Entwicklungsrestriktionen für die Stadtplanung werden von den Antragstellenden nicht erwartet. Von den 41 beteiligten Kommunen liegen bislang 33 Rückmeldungen vor, wobei 30 Kommunen die Bewerbung unterstützen und die meisten eine Kompatibilität mit der Stadtentwicklung bestätigen. Einige Kommunen wiesen auf einen Zeitdruck durch die Vorgaben des Landes hin.
Während die Erhaltungskosten für die einzelnen Stätten bei den jeweiligen Eigentümern verbleiben, könnten für ein mögliches Koordinierungsbüro jährliche Kosten zwischen 250.000 und 300.000 Euro anfallen. Eine Vorlage für die Verbandsversammlung wird nach der Entscheidung der Landesverwaltung über die Unterstützung des Antragstellungsprozesses vorbereitet.
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