Regionalverband Ruhr / Ruhrparlament Transparent

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Antwort auf die Anfrage der Fraktion Die Linke Berücksichtigung des Abgrabungsmonitoring des Geologischen Dienstes von Nordrhein-Westfalen zum 01.01.2022 im Entwurf des Regionalplans Ruhr im Rahmen der 3. Offenlage bei der Ermittlung des Versorgungszeitraumes

14/0945-1 · Fraktionsanfrage Antwort · 09.03.2023 · Verbandsausschuss

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Die Regionaldirektorin hat auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke zum Entwurf des Regionalplans Ruhr reagiert. Im Fokus steht die Frage, weshalb der Monitoringbericht des Geologischen Dienstes NRW mit Stichtag 1. Januar 2022 nicht für die 3. Offenlage herangezogen wurde. Die Verwaltung begründet dies damit, dass der Bericht von 2022 lediglich eine Trendfortschreibung darstellt und nicht auf einer neuen Luftbildauswertung basiert. Als Grundlage für die Dimensionierung der Abgrabungsbereiche dient stattdessen der Bericht mit Stichtag 1. Januar 2021, da dieser auf Luftbildern beruht und als belastbare Basis bewertet wird.

Die Antwort erläutert zudem den Zusammenhang zwischen Förderraten und Flächenbedarf: Eine geringere Jahresförderung würde zu einem geringeren Sicherungsbedarf an Flächen führen. Über die Gründe für sinkende Förderraten liegen keine detaillierten Erkenntnisse vor; als mögliche Faktoren werden der Einsatz von Recyclingmaterial, die konjunkturelle Lage oder eine begrenzte Flächenverfügbarkeit angeführt. Bezüglich des Verbrauchs von Kies und Sand wird auf Rohstoffstudien verwiesen, wonach diese Materialien primär in der Bauindustrie sowie in der Metall-, Glas- und Kunststoffindustrie Verwendung finden. Die Aufgabe der Raumordnung ist die Sicherung von Flächen für den Bedarf im Planungsgebiet, wobei Exportanteile als Teil der Marktbeziehungen betrachtet werden.

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