Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der CDU-Fraktion Ladeinfrastruktur Metropole Ruhr
✦ KI-Zusammenfassung
In der Antwort auf die Fraktionsanfrage der CDU (Drucksache 14/0224-1) erläutert die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr den Stand der Ladeinfrastruktur in der Metropole Ruhr. Laut Daten der Bundesnetzagentur vom Juni 2021 sind in der Region über 950 Ladepunkte vorhanden, wovon 52 eine Leistung von mindestens 150 kW aufweisen. Bezüglich der Erreichbarkeit von Schnellladesäulen im 15-Kilometer-Radius ist in Haltern am See keine solche Säule erreichbar. In Datteln und Selm sind diese aus dem größten Teil der Fläche ebenfalls nicht erreichbar. Sieben Kommunen weisen eine teilweise Erreichbarkeit auf, während in fünf Kommunen der Großteil der Gebietsfläche abgedeckt ist. Eine Versorgung aller Kommunen im Verbandsgebiet erfolgt durch Ladepunkte mit weniger als 150 kW sowie Normalladeeinrichtungen.
Der Regionalverband Ruhr und seine Tochtergesellschaften sind derzeit nicht im Bereich der Ladeinfrastruktur tätig und führen keine Gespräche mit Infrastrukturbetreibern zum Ausbau der Kapazitäten. Ein eigenes regionales Monitoring für High-Power-Ladeinfrastruktur wird von der Verwaltung als nicht erforderlich eingestuft, da die Bundesnetzagentur regelmäßig aktuelle Daten bereitstellt und digitale Anwendungen wie das StandortTOOL zur Verfügung stehen. Der Verband unterhält keine eigene Datenbank, bietet jedoch auf Anfrage Analysen an, sofern diese auf Basis der bundesweiten Daten möglich sind.
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