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Fraktionsanfrage Antwort

Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der SPD-Fraktion Anfrage zum Verkauf von RVR-Holz

14/0218-1 25.05.2021 Betriebsausschuss RVR Ruhr Grün

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung von RVR Ruhr Grün hat auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zum Verkauf von Holz aus den Verbandsforsten reagiert. Die Anfrage thematisierte die global steigenden Rohholzexporte, insbesondere nach China und in die USA, sowie deren Auswirkungen auf die regionale Versorgung und die Holzpreise.

Nach Angaben der Verwaltung arbeitet RVR Ruhr Grün überwiegend mit deutschen Vertragspartnern zusammen, wobei lediglich zwei niederländische Unternehmen involviert sind. In der Einschlagperiode von Oktober 2020 bis März 2021 wurde Roteichen- und Buchenstammholz an ein deutsches Unternehmen veräußert, welches das Holz nach Ostasien verschifft hat. Auch Fichtencontainerholz wurde für den Export nach Ostasien aufbereitet. Nadelstammholzabschnitte und Industrieholz verbleiben voraussichtlich in Deutschland. Die Preissteigerungen bei Käferfichten werden die Verkaufserlöse aufgrund langfristiger Verträge zeitversetzt beeinflussen; der Effekt wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Eine Beschränkung des Holzverkaufs auf den europäischen Markt würde laut Verwaltung einen politischen Beschluss erfordern, da die Vertragspartner autonom über ihre Weitervermarktung entscheiden. Ein Eingriff in diese Marktmechanismen könnte zu erheblichen Umsatzeinbußen führen. Die Einrichtung eines eigenen Nasslagerplatzes zur Erhöhung der Haltbarkeit wurde aufgrund geringer Mengen, weit auseinanderliegender Bestände sowie des hohen bürokratischen Aufwands und des Wasserbedarfs in Dürreperioden nicht umgesetzt.

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