15. Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Vielfalt
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Tagesordnung
- 1Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung
- 2Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 23.05.2024
- 3IGA 2027 - Kulturprogramm
- 4Aktueller Sachstand Diversity Management beim RVR
- 5Konzept Kulturkonferenz Ruhr 2024Zur Vorlage · 14/1675 · Berichtsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Kultur, Sport und Vielfalt nimmt das Konzept zur 12. Kulturkonferenz Ruhr 2024 zur Kenntnis. Die Veranstaltung findet am 19. September 2024 in der Lichtburg Essen unter dem Titel „Muse oder Monster: Künstliche Intelligenz in Kunst und Kultur“ statt. Im Fokus stehen die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf den Kunst- und Kultursektor sowie die Untersuchung von Chancen, Risiken und notwendigen Regulierungen, wie etwa durch den AI Act oder das Urheberrecht.
Das Programm umfasst Impulsvorträge, Podiumsdiskussionen und partizipative Formate. Ein Bestandteil der Konferenz ist eine künstlerische Intervention der Dramaturgin Nicola Bramkamp zusammen mit den Medienkünstlern Max Schweder und Dr. Tobias Hartmann. Dabei sollen die Teilnehmenden über ihre Smartphones mit einem KI-System interagieren, um Inhalte für eine abschließende Live-Performance zu generieren. Die inhaltliche Entwicklung des Programms wird durch einen fachlichen Beirat begleitet, dem Paula Cipierre, Stefan Hilterhaus, Nicola Hülskamp und Marcus Lobbes angehören. Für die Durchführung der Konferenz ist keine zusätzliche Mittelbereitstellung erforderlich.
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- 6Sachstand und Förderverfahren Interkultur RuhrZur Vorlage · 14/1679 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Kultur, Sport und Vielfalt des Regionalverbands Ruhr berät über die Neugestaltung der Förderkriterien des Förderfonds Interkultur Ruhr. Die vorliegende Beschlussvorlage 14/1679 sieht Anpassungen in den Zuwendungsbestimmungen sowie im Auswahlverfahren vor.
Ein wesentlicher Punkt ist die Streichung der Empfehlung, Vorhaben an inhaltliche Schwerpunkte des Programms anzupassen, um den Beratungsaufwand für das Team von Interkultur Ruhr zu reduzieren. Zudem sollen die Förderrichtlinien dahingehend ergänzt werden, dass neben der Anteilsfinanzierung nun auch eine Festbetragsfinanzierung möglich ist. Als Eigenanteil kann künftig jede geleistete Arbeitsstunde mit einem Pauschalbetrag von 20 Euro angerechnet werden.
Im Auswahlverfahren wird das bisherige zweistufige Verfahren für Vorhaben über 5.000 Euro abgeschafft. Stattdessen soll eine Bewertungsmatrix eingeführt werden, um die Transparenz der Juryempfehlungen zu erhöhen und den Verwaltungsaufwand zu senken. Aufgrund personeller Vakanzen in der Projektleitung und Sachbearbeitung des Förderfonds wird zudem vorgeschlagen, die Entscheidungsbefugnis für Förderungen über 5.000 Euro im Jahr 2025 an die Interfraktionelle Arbeitsgruppe zu übertragen. Diese Maßnahme soll eine frühzeitige Rückmeldung an die Antragstellenden ermöglichen und die Planungssicherheit erhöhen. Die finanziellen Auswirkungen der Vorlage werden als haushaltsneutral eingestuft.
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- 7Sachstand Fortschreibung der Nachhaltigkeitsvereinbarung
- 8Anträge
- 9Anfragen und Mitteilungen
- 9.1Antwort auf die Anfrage der Fraktion Die Linke Manifesta 2026 - Fahrplan der Programmentwicklung unter Einbindung der Kommunen und der Künstlerinnen und Künstler des RuhrgebietesZur Vorlage · 14/1573-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Manifesta 16 Ruhr befindet sich derzeit in der vorbiennalen Phase, die sowohl inhaltliche als auch administrative Schwerpunkte umfasst. Im inhaltlichen Bereich liegt der Fokus auf einem künstlerischen Forschungsprozess zu sozio-ökologischen Themen und dem historischen Verständnis des Ruhrgebietes. Ziel ist die Erarbeitung eines konzeptuellen Gerüsts sowie die Entwicklung einer „Urban Vision“ durch einen Creative Mediator unter Einbeziehung lokaler Gemeinschaften und Wissenschaftler. Administrativ wird derzeit eine eigenständige Organisation aufgebaut, wozu die Besetzung von Stellen in den Bereichen Bildung, Produktion, Kommunikation und Fundraising gehört.
Die Auswahl der konkreten Ausstellungsorte im Ruhrgebiet erfolgt auf Basis der vorbiennalen Forschungsergebnisse. Im ursprünglichen Bewerbungskonzept wurden die Städte Duisburg, Mülheim, Essen, Bochum und Dortmund genannt; eine finale Entscheidung steht jedoch noch aus. Zur Information und Mitwirkung sind die Kulturbeigeordnetenkonferenz sowie Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Sport und Vielfalt im Aufsichtsrat der Durchführungsgesellschaft eingebunden. Das Artistic Board, dem unter anderem Britta Peters und Peter Gorschlüter angehören, steuert die künstlerischen Entwicklungen.
Die Beteiligung regionaler Künstlerinnen und Künstler lag bei früheren Ausgaben zwischen 15 und 40 Prozent. Das Projekt setzt auf interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Experten aus verschiedenen Fachbereichen wie Ökologie oder Architektur. Ein Marketingkonzept wird ab Ende des Jahres entwickelt, wobei derzeit die Stelle eines Communication Coordinators ausgeschrieben ist.
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- 9.2Anfrage Die Grünen Vermarktung kleinerer Sportevents in der Metropole RuhrZur Vorlage · 14/1635 · Fraktionsanfrage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion Die Grünen hat im Regionalverband Ruhr eine Anfrage zur Vermarktung kleinerer Sportveranstaltungen in der Metropole Ruhr gestellt. Bezugnehmend auf eine vorangegangene Anfrage vom April 2024, die sich primär auf Großveranstaltungen wie die Fußball-Europameisterschaft oder die FISU World University Games konzentrierte, rückt mit dieser neuen Vorlage der Fokus auf kleinere Sportevents und Vereine.
Hintergrund der Anfrage sind Erkenntnisse aus dem sportpolitischen Dialogformat „Power of Sports Ruhr“, wonach insbesondere kleinere Veranstaltungen und deren Vereine Unterstützung bei der Bewerbung benötigen. Die Fraktion bittet die Verwaltung um Auskunft darüber, mit welchen Maßnahmen der Regionalverband die Vermarktung solcher Events bereits unterstützt. Zudem wird nach der Verfügbarkeit von Ressourcen für zusätzliche Angebote gefragt.
Des Weiteren sollen mögliche Formen der Kooperation zwischen Veranstaltern und dem Regionalverband bzw. der Regionalen Tourismusgesellschaft (RTG) untersucht werden, um Synergien zu nutzen. Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage liegt auf digitalen Strategien, insbesondere im Bereich der sozialen Medien, um gezielt jüngere Zielgruppen anzusprechen. Die Vorlage wird im Ausschuss für Kultur, Sport und Vielfalt zur Kenntnis genommen.
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- 9.2.1Antwort auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Vermarktung kleinerer Sportevents in der Metropole RuhrZur Vorlage · 14/1635-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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✦ KI-Zusammenfassung
Auf Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) über die Maßnahmen zur Vermarktung kleinerer Sportevents in der Metropole Ruhr informiert. Derzeit nutzt der Verband für die Darstellung geförderter Veranstaltungen seinen Online-Veranstaltungskalender, Pressemeldungen sowie die Social-Media-Kanäle und den Nachrichtenverteiler „idr-Meldungen“. Die Regional Tourismus GmbH (RTG) unterstützt darüber hinaus Sportveranstaltungen mit überregionaler touristischer Relevanz durch Beiträge auf den Kanälen „Mein.Ruhrgebiet“ bei Instagram und TikTok.
Ein spezifisches Budget für die Vermarktung kleinerer Sportevents steht der Verwaltung aktuell nicht zur Verfügung. Der RVR agiert primär als Fördergeber, wobei jährlich ein Volumen von 100.000 Euro an Antragsteller ausgeschüttet wird. Zusätzliche Leistungen, wie etwa die Entwicklung eines Online-Portals für Sportveranstaltungen, können aufgrund der angespannten Haushaltslage derzeit nicht umgesetzt werden. Als Form der Kooperation zwischen Veranstaltern und dem Verband werden gemeinsame Social-Media-Maßnahmen, beispielsweise Collaboration Posts, als möglich erachtet, sofern diese der Tourismusstrategie entsprechen. Zur Erreichung jüngerer Zielgruppen empfiehlt die Verwaltung den Einsatz von authentischem Bewegtbildmaterial auf Plattformen wie Instagram und TikTok.
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- 9.3Anfrage Die Grünen kir - Erweiterung digitaler Marketing-StrategienZur Vorlage · 14/1636 · Fraktionsanfrage
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✦ KI-Zusammenfassung
Mit der Fraktionsanfrage 14/1636 befasst sich die Fraktion Die Grünen mit der Erweiterung der digitalen Marketing-Strategien für die Kulturinfo Ruhr (kir). Ziel der Anfrage ist es, die Reichweite des Informationsangebots zu erhöhen und insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen.
Die Fraktion bittet die Verwaltung um Auskunft über die aktuellen Nutzerzahlen der bestehenden Kanäle, konkret zur Anzahl der Website-Besuche, der App-Downloads sowie der Auflage des Printmagazins. Zudem wird nach den Gründen gefragt, warum der Instagram-Kanal der Kulturinfo Ruhr Ende 2023 nicht mehr weitergeführt wurde. In diesem Zusammenhang wird die Verfügbarkeit von Kapazitäten zur Fortführung des Instagram-Kanals sowie zur Bespielung weiterer sozialer Medien erfragt, einschließlich der Erstellung eines plattformspezifischen Kommunikationskonzepts.
Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage liegt auf der möglichen Einbindung von Influencern aus dem lokalen Bereich, um kulturelle Veranstaltungen und Informationen im Ruhrgebiet zu verbreiten. Die Fraktion bittet hierzu um eine Einschätzung der Verwaltung sowie um konkrete Vorschläge für eine mögliche Kooperation. Abschließend wird gefragt, ob Überlegungen bestehen, die Bekanntheit der Kulturinfo Ruhr durch Hinweise von Veranstaltern auf deren eigenen Kanälen zu steigern.
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- 9.3.1Antwort auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen kir - Erweiterung digitaler Marketing-StrategienZur Vorlage · 14/1636-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erläutert die Auswirkungen eines Ransomware-Angriffs auf die Südwestfalen-IT im Oktober 2023. Infolge dieses Vorfalls gingen Daten des Portals kulturinfo.ruhr (kir) verloren, was zu einer eingeschränkten Erreichbarkeit des Portals zwischen November 2023 und März 2024 führte. Dies beeinflusste die Nutzerzahlen, die im Mai und Juni 2024 bei 1.256 Personen lagen.
Die Redaktion nutzt den Prozess des Datenwiederaufbaus für einen Relaunch mit modernisiertem Erscheinungsbild. Während die Printauflage des Magazins weiterhin bei 45.000 Exemplaren pro Ausgabe liegt, ist eine Neuausrichtung der digitalen Strategie geplant. Ziel ist es, durch verstärkte Nutzung sozialer Medien jüngere Zielgruppen anzusprechen. Hierzu soll unter anderem der Instagram-Kanal mit der Printausgabe 4/2024 wieder aktiviert werden. Geplante Maßnahmen umfassen die Schaltung von Werbeanzeigen auf Plattformen wie Google und Instagram sowie die Einführung redaktioneller Porträts zur Stärkung des Netzwerks für Kulturschaffende.
Zudem beabsichtigt die Verwaltung, lokale Kulturinstitutionen und Akteure als Multiplikatoren einzubinden. Die Nutzung der hauseigenen RVR-Kommunikationskanäle wie dem idr zur Verbreitung von Inhalten ist ebenfalls vorgesehen. Weitere Kooperationen mit Kommunen im Ruhrgebiet sowie die Entwicklung des Portals zu einer regionalen Plattform für Publikum und Akteure stehen im Fokus der künftigen Strategie.
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- 9.4Anfrage Die Grünen Mindesthonorare für Künstler*innenZur Vorlage · 14/1711 · Fraktionsanfrage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion Die Grünen hat im Regionalverband Ruhr eine Anfrage zu den Mindesthonoraren für Künstlerinnen und Künstler gestellt. Hintergrund der Anfrage ist die Einführung verbindlicher Honoraruntergrenzen durch das Land Nordrhein-Westfalen. Seit dem 1. August 2024 gelten neue Vergütungsregeln für Programme der Kulturellen Bildung, die allein vom Land gefördert werden. Ab Januar 2026 soll diese Regelung auf alle Kulturförderungen ausgeweitet werden, an denen das Land NRW beteiligt ist.
Da der Regionalverband Ruhr im Rahmen verschiedener Projekte, wie etwa den Urbanen Künsten Ruhr, mit dem Land Nordrhein-Westfalen zusammenarbeitet, bittet die Fraktion Die Grünen die Verwaltung um Auskunft darüber, ob der Verband an Projekten beteiligt ist, auf die die neuen Honoraruntergrenzen zutreffen. In diesem Zusammenhang werden konkrete Fragen dazu gestellt, um welche Projekte und Künstlerinnen bzw. Künstler es sich handelt sowie zu welchem Zeitpunkt der Regionalverband Ruhr die Umsetzung der neuen Vergütungsstandards plant.
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- 9.5Olympischen Spiele 2040Zur Vorlage · 14/1722 · Fraktionsanfrage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die FDP-Fraktion hat im Regionalverband Ruhr eine Anfrage zur möglichen Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region für die Olympischen Spiele und Paralympics 2040 eingereicht. Hintergrund der Anfrage ist eine Absichtserklärung des Bundeskabinetts vom Juli 2024, eine erneute Bewerbung für das Jahr 2040 zu unterstützen, wobei ein Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit liegen soll.
Mit der Anfrage möchte die Fraktion die Position der RVR-Verwaltung zur Idee einer Bewerbung durch das Ruhrgebiet ermitteln. Dabei werden konkrete Fragen zur Umsetzung gestellt, darunter welche Maßnahmen nach der Absichtserklärung der Bundesregierung bereits ergriffen wurden, um eine solche Bewerbung zu fördern. Des Weiteren wird nach den erwarteten Auswirkungen auf die Sport- und Verkehrsinfrastruktur im Falle eines Austragungsortes im Ruhrgebiet gefragt.
Zudem möchte die FDP-Fraktion erfahren, mit welchen Akteuren die RVR-Verwaltung für die Vorantreibung einer möglichen Bewerbung kooperieren will und wie die Einbeziehung der Mitgliedskommunen in den Prozess gestaltet werden soll. Die Fraktion verweist in ihrer Anfrage auf die vorhandene Infrastruktur sowie die Erfahrung der Region bei der Durchführung von Großveranstaltungen.
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- 1Anträgenicht öffentlich
- 2Anfragen und Mitteilungennicht öffentlich