7. Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Vielfalt
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Tagesordnung
- 1Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung
- 2Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 19.05.2022
- 3Aktuelles und geplante Projekte aus dem Netzwerk RuhrKunstMuseen
- 4Freizeit- und Tourismuskonzept für die Metropole Ruhr Hier: Entwurf Endbericht und weiteres VorgehenZur Vorlage · 14/0661 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verbandsversammlung soll den Endbericht zum Freizeit- und Tourismuskonzept für die Metropole Ruhr beschließen und die Verwaltung beauftragen, diesen Bericht den Kommunen sowie relevanten Akteuren bekannt zu machen. Zudem wird die Erarbeitung einer Umsetzungsstrategie beantragt. Diese Strategie soll Piloträume identifizieren, konkrete Maßnahmen und Priorisierungen festlegen, Zeitpläne sowie Förderprogramme aufzeigen und die beteiligten Kommunen in den Prozess einbeziehen.
Das Konzept basiert auf einer Bestandsanalyse der regionalen Infrastruktur und identifiziert insgesamt 65 räumliche Schwerpunkte, sogenannte Hotspots. Davon werden 18 als touristische Hotspots eingestuft, die überregional und international wirken, während 36 regionale touristische Hotspots primär Besucher aus der Metropole Ruhr und den Nachbarregionen ansprechen. Die thematische Ausrichtung der Hotspots erfolgt über sechs Leitthemen, darunter Industriekultur, Sport, Stadtzentrum sowie Natur- und Urbane Erholung, ergänzt durch die Themen Radverkehr und Veranstaltungen.
Für das weitere Vorgehen ist eine vertiefende Betrachtung der einzelnen Hotspots vorgesehen, die Analysen zu Stärken, Schwachstellen und Handlungsansätzen umfasst. Die Umsetzung soll sich zunächst auf ausgewählte Piloträume konzentrieren, insbesondere im Zusammenhang mit der IGA 2027, dem Naturpark Hohe Mark, der Haldenlandschaft sowie Gewässern zur Freizeitnutzung.
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- 5Sachstand Kulturkonferenz Ruhr
- 6Sachstand Literaturpreis Ruhr
- 7Sachstand Interkultur Ruhr - 3. Programmzyklus und Stellenbesetzung
- 8Förderanträge Förderfonds 'Interkultur Ruhr' bis 5.000 € bewilligt durch die RegionaldirektorinZur Vorlage · 14/0712 · Berichtsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel von Schack hat Förderanträge für den Förderfonds „Interkultur Ruhr“ bewilligt. Die Bewilligungen betreffen Anträge mit einer Fördersumme von jeweils bis zu 5.000 Euro. Der Ausschuss für Kultur, Sport und Vielfalt wird diese Entscheidungen in seiner Sitzung am 1. September 2022 zur Kenntnis nehmen.
Die Berichtsvorlage enthält zudem Angaben zu den finanziellen Auswirkungen im Rahmen der Haushaltsplanung. Die Veränderungen beim Personalaufwand resultieren aus dem Auslaufen eines befristeten Arbeitsvertrages zum Ende des Jahres 2023 sowie der geplanten Fortführung durch eine neue Stelle ab dem Jahr 2024. Eine überplanmäßige oder außerplanmäßige Bereitstellung von Mitteln ist für die bewilligten Förderanträge nicht erforderlich, da die finanziellen Auswirkungen im Rahmen der bestehenden Haushaltsplanung berücksichtigt sind.
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- 9Förderanträge Förderfonds 'Interkultur Ruhr' über 5.000 € entschieden durch die interfraktionelle ArbeitsgruppeZur Vorlage · 14/0713 · Berichtsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Kultur, Sport und Vielfalt wurde im Rahmen der Drucksache Nr. 14/0713 über die Entscheidungen der interfraktionellen Arbeitsgruppe zum Förderfonds „Interkultur Ruhr“ informiert. Gegenstand der Berichtsvorlage ist die Kenntnisnahme von abgelehnten Förderanträgen, deren Betrag jeweils über 5.000 Euro liegt. Die Entscheidung über diese Anträge wurde durch die entsprechende Arbeitsgruppe getroffen.
Die Vorlage enthält zudem Informationen zu den finanziellen und haushaltsmäßigen Auswirkungen der damit verbundenen Planungen. Es wird erläutert, dass Veränderungen beim Personalaufwand aus dem Auslaufen eines bestehenden Zeitvertrages zum Ende des Jahres 2023 sowie der geplanten Fortführung durch eine neue Stelle ab dem Jahr 2024 resultieren. Die entsprechenden Zahlen basieren auf der Haushaltsanmeldung 2023 und stehen unter dem Vorbehalt des Beschlusses zur Haushaltssatzung. Damit dient das Dokument der formellen Information des Ausschusses über die Ergebnisse der politischen Arbeit innerhalb der Arbeitsgruppe sowie über die damit einhergehenden budgetären Rahmenbedingungen für die kommenden Haushaltsjahre.
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- 10Förderung von Sportveranstaltungen 2022 - weiterer AntragZur Vorlage · 14/0735 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Im Ausschuss für Kultur, Sport und Vielfalt des Regionalverbands Ruhr wird über die finanzielle Unterstützung einer Sportveranstaltung beraten. Die Beschlussvorlage mit der Nummer 14/0735 betrifft die Förderung der Deutschen Tennis-Meisterschaften der Gehörlosen, welche in Schwerte ausgetragen werden sollen.
Der vorliegende Antrag sieht eine Zuwendung in Höhe von 3.000 Euro vor. Diese Maßnahme ist Teil eines weiteren Antrags zur Förderung von Sportveranstaltungen für das Jahr 2022. Bezüglich der haushaltsmäßigen Auswirkungen wird in der Vorlage festgehalten, dass keine Nachveranschlagung oder die Bereitstellung überplanmäßiger bzw. außerplanmäßiger Mittel notwendig ist. Die Durchführung der Förderung erfolgt somit im Rahmen der bestehenden Haushaltsplanung ohne zusätzliche finanzielle Belastung für den Haushalt. Der entsprechende Beschluss steht zur Beratung in der Sitzung des Ausschusses am 1. September 2022 an.
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- 11Aktueller Planungsstand Ruhr Games 2023 und Anpassung des ProjektbudgetsZur Vorlage · 14/0720 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR) prüft eine Anpassung des Projektbudgets für die Ruhr Games 2023. Der vorliegende Beschlussvorschlag sieht vor, die überplanmäßige Bereitstellung von Mitteln zur Erhöhung des Eigenanteils um bis zu 225.000 Euro zu genehmigen. Die Deckung dieser Mehraufwendungen soll durch Einsparungen im allgemeinen Personalkostenbudget sichergestellt werden.
Der Planungsstand der Veranstaltung im Landschaftspark Duisburg-Nord ist durch personelle und finanzielle Entwicklungen gekennzeichnet. Im Projektteam kam es aufgrund von Vakanzen in der Leitung und im Management zu Know-how-Verlusten und Verzögerungen, weshalb ein externes Strategieteam zur Projektsteuerung eingesetzt werden soll. Auf finanzieller Ebene führen die weltpolitische Lage, die Inflation sowie ein Fachkräftemangel zu einem geschätzten Gesamtminderergebnis von 450.000 Euro, insbesondere in den Bereichen Infrastruktur und Sicherheit.
Um die Qualität des Programms zu sichern, sollen Synergieeffekte mit anderen Veranstaltungen wie „Die Finals“ und dem Traumzeitfestival genutzt werden. Dies betrifft unter anderem Sportarten wie BMX-Park und Speedklettern. Parallel zur Erhöhung des RVR-Eigenanteils wird eine entsprechende Aufstockung der Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen angestrebt.
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- 12Manifesta 14 Prishtina
- 13Manifesta 16 Ruhr gGmbH - Sachdarstellung zur Manifesta 16 und Bestellung von Vertreter*innen in den AufsichtsratZur Vorlage · 14/0710 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) soll die Sachdarstellung zur Manifesta 16 Ruhr gGmbH zur Kenntnis nehmen und Vertreter für den Aufsichtsrat bestellen. Die Bestellung der Vertreter ist mit dem Zeitpunkt der Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister vorgesehen.
Der Gründungsprozess der Gesellschaft, der ursprünglich für den 1. Januar 2022 geplant war, verzögerte sich aufgrund von Abstimmungsgesprächen zum Gesellschaftsvertrag sowie zur Klärung steuerrechtlicher Fragen. Das Finanzamt Essen-Süd hat bestätigt, dass der Entwurf des Gesellschaftsvertrages die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit erfüllt. Die Finanzierung durch den RVR soll über einen Gesellschafterzuschuss in Höhe von einer Million Euro erfolgen, der der Kapitalrücklage zugeführt wird.
Das geplante Mindestbudget der Manifesta 16 beläuft sich auf rund 6,5 Millionen Euro. Von diesem Betrag sind bereits 5,3 Millionen Euro durch Zusagen des Landes Nordrhein-Westfalen sowie verschiedener Stiftungen, darunter die RAG-Stiftung und die e.on Stiftung, gesichert oder beantragt. Eine Differenz von etwa 638.000 Euro soll bis zur Biennale durch die Einwerbung weiterer Drittmittel geschlossen werden; andernfalls ist eine Erhöhung des Eigenanteils des RVR möglich.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus zwölf Mitgliedern, wovon sechs durch den RVR entsandt werden. Eines dieser Mandate ist für die Regionaldirektorin des RVR oder eine von ihr vorgeschlagene Person vorgesehen, die beim Verband beschäftigt ist.
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- 13.1Antwort der Verwaltung - Zum Ergänzungsantrag zu Drucksache Nr. 14/0321-1 Manifesta 2026 – Beschluss zur Gründung der Durchführungsgesellschaft 'Manifesta 16 Ruhr gGmbH' Ergänzungen zur VertragsgestaltungZur Vorlage · 14/0341-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat zur Gründung der Durchführungsgesellschaft „Manifesta 16 Ruhr gGmbH“ für das Projekt Manifesta 2026 eine Stellungnahme vorgelegt. Ein Bestandteil des Gesellschaftervertrags wird eine Anlage zu den Dienstleistungen der IFM sein, die ein pauschales Honorar von 1,26 Millionen Euro für Markenrechte, operative Leistungen sowie die Bereitstellung der Geschäftsführung und fünf Abteilungsleitungen umfasst.
Für die Personalkosten sind im Jahr 2022 bis zu 20.000 Euro und für das Jahr 2023 etwa 45.000 Euro für Positionen wie die Generalkoordination und Pressearbeit geplant. Der inhaltliche Prozess beginnt mit Workshops unter Einbeziehung von Expertinnen, Experten sowie Vertretern der Städte Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund sowie des Regionalverbands Ruhr. Auf Basis von Forschungsstudien soll ab 2023 das künstlerische Konzept entwickelt werden.
Das Budget für die künstlerische Arbeit beläuft sich auf 1,6 Millionen Euro, ergänzt durch 350.000 Euro für Bildung und Vermittlung. Ein Mindestgesamthaushalt von rund 6,5 Millionen Euro soll durch die Akquise von Drittmitteln erhöht werden. Zudem wird eine Zusammenarbeit mit der IGA 2027 angestrebt, wobei ein Sitz im Kuratorium sowie die mögliche Fortführung von Projekten geprüft werden. Ein Austausch mit der Region Barcelona soll über bestehende Netzwerke erfolgen.
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- 14Anträge
- 14.1Runder Tisch QueerpolitikZur Vorlage · 14/0497 · Fraktionsantrag
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Fraktionsantrag 14/0497 der Grünen im Ruhrparlament sieht die Einrichtung eines „Runden Tisches Queerpolitik“ vor. Ziel dieses Gremiums ist es, die politische Teilhabe der LGBTIQ*-Community in der Metropole Ruhr zu stärken und bestehende Akteure miteinander zu vernetzen. Der Runde Tisch soll als fachkompetente Expertinnenkommission und Austauschgremium fungieren, das eine beratende Funktion für spezifisch queerpolitische Fragestellungen übernimmt.
Durch die Zusammenarbeit von Vertretenden der queeren Community, der Verwaltung des Regionalverbands Ruhr (RVR) und den Fraktionen des Ruhrparlaments sollen Handlungsfelder identifiziert sowie Handlungsvorschläge erarbeitet werden. Zudem soll das Gremium Kooperationen initiieren, beispielsweise bei der Organisation von Gedenk- und Aktionstagen. Der Austausch soll auf einer offenen und überparteilichen Plattform stattfinden.
Nach einem Jahr soll die Arbeit des Gremiums evaluiert werden. Dabei ist zu prüfen, ob ein weiterer Unterstützungsbedarf besteht, etwa im Bereich der Fördermittelaquise oder bei regional bedeutsamen Veranstaltungen. Finanzielle Auswirkungen auf den Haushalt ergeben sich aus dem Antrag nicht.
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- 14.2Quo vadis Queer in der Metropole RuhrZur Vorlage · 14/0703 · Fraktionsantrag
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Mit der Vorlage 14/0703 hat die Fraktion „Die Grünen im Ruhrparlament“ einen Antrag gestellt, der die Erarbeitung eines Konzepts für ein Vernetzungstreffen oder einen „Queer-Empfang“ vorsieht. Die Verwaltung wird gebeten, dem Ausschuss für Kultur, Sport und Vielfalt einen Vorschlag zu unterbreiten, um Organisationen und Initiativen aus dem Bereich der LGBTIQ-Szene in der Metropole Ruhr zusammenzuführen.
Das Vorhaben sieht eine Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Quo vadis Queer in der Metropole Ruhr“ vor. Ziel ist es, den Austausch zwischen den im Ruhrgebiet aktiven Akteuren zu fördern und die Vernetzung der Organisatorinnen der verschiedenen Christopher Street Day (CSD) Veranstaltungen zu stärken. Als Teil des Konzepts wird ein inhaltlicher Austausch über den aktuellen Status quo sowie das Potenzial einer weiteren Kooperation angeregt, wobei auch eine Einladung von Organisatorinnen des CSD Köln als Inputmöglichkeit genannt wird.
Der Antrag begründet die Initiative mit dem Ziel, die Sichtbarkeit der queeren Community zu fördern und Synergieeffekte zwischen den Organisationen zu nutzen. Dabei wird das Potenzial für einen „Ruhr-CSD“, etwa durch eine Rotation über verschiedene Städte hinweg, thematisiert. Für die Umsetzung des Antrags sind laut vorliegendem Dokument keine zusätzlichen finanziellen Mittel erforderlich.
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- 15Anfragen und Mitteilungen
- 15.1Antwort auf die Anfrage der CDU-Fraktion Einbindung der Route der Industriekultur in das Referat 4Zur Vorlage · 14/0630-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zur Weiterentwicklung der Route der Industriekultur geantwortet. Für das 25-jährige Bestehen der Route im Jahr 2024 werden derzeit verschiedene Maßnahmen wie Sonderveranstaltungen, Ausstellungen und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit geprüft. Die Realisierbarkeit dieser Vorhaben hängt von der Kostenkalkulation und der Haushaltslage für das Jahr 2024 ab.
Neben den bestehenden 32 Themenrouten soll künftig verstärkt das immaterielle Erbe der Region berücksichtigt werden, beispielsweise durch die Entwicklung der Route der sozialen Teilhabe. Parallel dazu wird das digitale Angebot der App „Perspektivwechsel“ erweitert. Im Rahmen der Vertragsverhandlungen mit dem Land Nordrhein-Westfalen besteht laut Verwaltung Klärungsbedarf hinsichtlich der Mittelverwendung für Modernisierungen an den Großstandorten, um Widersprüche in den Vertragstexten aufzulösen.
Das Projekt „Industriekultur trifft Schule“ konzentriert sich auf die Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien und die Förderung von Exkursionen statt auf die Erstellung spezieller Schulrouten. Da der RVR nicht alle Standorte der Route verwaltet, liegt eine flächendeckende barrierefreie Gestaltung nicht im direkten Handlungsspielraum des Teams Industriekultur. Informationen zur Barrierefreiheit werden jedoch im jährlich erscheinenden Entdeckerpass bereitgestellt. Über die Verwendung von Leichter Sprache bei der Beschilderung wird derzeit unter Berücksichtigung möglicher Förderzugänge nachgedacht.
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- 15.2Förderung jüdischer ProjekteZur Vorlage · 14/0682 · Fraktionsanfrage
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Mit der Drucksache 14/0682 hat die Fraktion der AfD eine Fraktionsanfrage zum Thema Förderung jüdischer Projekte im Regionalverband Ruhr eingereicht. Die Anfrage richtet sich an die Verwaltung und bittet um Auskunft über die finanzielle Unterstützung von Projekten in der regionalen Kulturförderung sowie im Förderfond Interkultur Ruhr für die Jahre 2021 und 2022.
Die Fraktion fordert eine getrennte Aufstellung der Anzahl der geförderten Projekte für beide Kalenderjahre. Dabei soll ersichtlich werden, wie sich diese Projekte auf verschiedene Kulturräume verteilen, darunter westlich-christlich-jüdische, islamische, afrikanische sowie asiatisch-hinduistisch-buddhistische und sonstige kulturelle Hintergründe.
Zusätzlich wird um Informationen darüber gebeten, wie viele Projekte jüdischer Provenienz oder solche, die das Judentum thematisieren, in den Jahren 2021 und 2022 eine finanzielle Förderung erhalten haben. Die Anfrage wurde von dem Fraktionsgeschäftsführer Alan Imamura und dem Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Seitz gestellt.
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- 15.3Antwort auf die Anfrage der AfD-Fraktion Förderung jüdischer ProjekteZur Vorlage · 14/0682-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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In einer Antwort auf eine Anfrage der AfD-Fraktion wurden Informationen zur Förderung kultureller Projekte im Regionalverband Ruhr für die Jahre 2021 und 2022 bereitgestellt. Im Bereich der regionalen Kulturförderung wurden im Jahr 2021 insgesamt 18 und im Jahr 2022 insgesamt 19 Projekte unterstützt. Der Förderfonds Interkultur Ruhr förderte im Jahr 2021 32 Projekte, während die Zahl im Jahr 2022 auf 34 Projekte anstieg.
Hinsichtlich einer Aufteilung der Projekte nach kulturellen oder religiösen Räumen liegen für die regionale Kulturförderung keine Angaben vor. Beim Förderfonds Interkultur Ruhr werden die Antragstellenden nicht nach ihrer Religionszugehörigkeit oder ihrem Kulturraum befragt, da das Ziel des Fonds die Förderung transkultureller Begegnungen und des sozialen Zusammenhalts ist. Eine Zuordnung der Projekte zu spezifischen kulturellen oder religiösen Gruppen ist daher nicht möglich.
In Bezug auf Projekte mit jüdischem Thema oder jüdischer Provenienz wurden im Rahmen der regionalen Kulturförderung keine entsprechenden Vorhaben unterstützt. Im Förderfonds Interkultur Ruhr konnte für das Jahr 2021 das Projekt „Mascha & Tisa: Glaube. Liebe. Kunst.“ identifiziert werden, welches unter Einbeziehung des Jüdischen Museums Westfalen das Thema Judentum thematisierte. Eine weitere Differenzierung von Projekten mit Bezug zum Judentum ist aufgrund der Förderstruktur nicht möglich.
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- 15.4(ohne Titel)
- 15.5Antwort auf die Anfrage der AfD-Fraktion Detailinformationen zu geförderten KulturprojektenZur Vorlage · 14/0688-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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Die Antwort auf die Fraktionsanfrage der AfD-Fraktion enthält Informationen zu den Veranstaltungsorten und Zeitpunkten verschiedener geförderten Kulturprojekte im Regionalverband Ruhr für das Jahr 2022. Der Bericht umfasst Projekte aus den Programmen Interkultur Ruhr sowie der regionalen Kulturförderung und führt Initiativen in Städten wie Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg, Hamm, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen auf.
Das Spektrum der aufgeführten Projekte umfasst Theateraufführungen, Musikfestivals, Workshops und Filminstallationen. Genannt werden unter anderem das „Afro Lights Festival“ in Oberhausen, das „Fest der Vielen“ in Duisburg sowie interdisziplinäre Kunstprojekte, die Orte in Dortmund, Bergkamen und Aachen verbinden. Zudem werden bildungsorientierte Formate wie Workshop-Reihen für Geflüchtete in Bochum und Mülheim an der Ruhr sowie ein 3D-Druck-Workshop für Jugendliche in Dortmund dokumentiert. Die Vorlage gibt Auskunft über bereits durchgeführte Veranstaltungen, laufende Projekte sowie Vorhaben, die sich zum Zeitpunkt der Erstellung noch in der Planungsphase befanden.
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- 15.6Tag der TrinkhallenZur Vorlage · 14/0728 · Fraktionsanfrage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die AfD-Fraktion hat im Regionalverband Ruhr eine Fraktionsanfrage zum „Tag der Trinkhallen“ eingereicht. Die Vorlage mit der Nummer 14/0728 wurde dem Ausschuss für Kultur, Sport und Vielfalt zur Information vorgelegt.
In der Anfrage werden verschiedene organisatorische und finanzielle Aspekte der Veranstaltung thematisiert. Die Fraktion bittet um Auskunft über die Kriterien, nach denen Teilnehmer aus dem Bewerberfeld ausgewählt werden und wann eine direkte Ansprache der Bewerber erfolgt. Zudem werden Fragen zur Gestaltung des Rahmenprogramms gestellt. Hierbei geht es um die Auswahl von Künstlern, Bands sowie DJs und deren Verteilung auf die verschiedenen Standorte. Die Anfrage umfasst zudem die Klärung, ob Teilnehmer die Möglichkeit haben, Musikgruppen selbst zu bestimmen, sowie Informationen über die Höhe der gezahlten Gagen.
Des Weiteren möchte die Fraktion erfahren, welche Art der Unterstützung den Teilnehmern zur Verfügung steht. Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage liegt auf der finanziellen Aufstellung der Veranstaltung. Die AfD-Fraktion bittet um Informationen zu den Gesamtkosten, wobei die Kosten für die Vor- und Nachbereitung sowie für Werbung und Informationsmaterialien explizit mit einbezogen werden sollen.
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- 15.7Antwort der Verwaltung - Tag der TrinkhallenZur Vorlage · 14/0728-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel hat auf eine Fraktionsanfrage zum „Tag der Trinkhallen“ reagiert und Details zur Durchführung sowie zur Auswahl der Beteiligten erläutert. Die Auswahl der teilnehmenden Trinkhallen erfolgt durch eine Jury anhand der Kriterien Lage, Infrastruktur sowie Originalität. Dabei wird eine flächendeckende Abdeckung des Ruhrgebiets angestrebt, wobei auch auf eine Mischung aus langjährigen und neuen Betreibern geachtet wird.
Für die Gestaltung des Rahmenprogramms setzt der Regionalverband Ruhr (RTG) auf ein Kuratorenteam aus Branchenexperten. Diese wählen Künstler, Bands und DJs so aus, dass das Programm zum jeweiligen Standort passt. Den teilnehmenden Trinkhallen steht pro Standort eine Gage in Höhe von 2.500 Euro zur Verfügung, die auf die auftretenden Künstler verteilt wird.
Die RTG übernimmt zudem die Organisation und Finanzierung wesentlicher Rahmenbedingungen wie Genehmigungen, Sicherheitsdienste sowie das Veranstaltungsmanagement. Auch die Bereitstellung von Werbematerialien für die teilnehmenden Buden ist Bestandteil der Unterstützung. Die Kosten für die Veranstaltung werden aus den Nachhaltigkeitsmitteln des Regionalverbandes gedeckt, die alle zwei Jahre in Höhe von 700.000 Euro für die Durchführung von Großveranstaltungen bereitgestellt werden.
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- 1Ehrenpreis des Literaturpreises Ruhrnicht öffentlich
- 2Anträgenicht öffentlich
- 3Anfragen und Mitteilungennicht öffentlich