16. Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz
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Tagesordnung
- 1Feststellung der form- und fristgerechten Einladung sowie Genehmigung der Tagesordnung
- 2Genehmigung der Niederschrift über die 15. Sitzung des Ausschusses
- 3Angelegenheiten nach Landesplanungsgesetz
- 3.1Förderprogramm 2025 zur Gefahrenermittlung und Sanierung von Altlasten sowie weiteren Maßnahmen des BodenschutzesZur Vorlage · 14/1758 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR) wird im Rahmen ihrer Sitzung am 13. Dezember 2024 über das Förderprogramm 2025 zur Gefahrenermittlung und Sanierung von Altlasten sowie über weitere Maßnahmen des Bodenschutzes beraten. Die Beschlussvorlage mit der Nummer 14/1758 wird gemeinsam von den Bezirksregierungen Arnsberg, Düsseldorf und Münster vorgelegt.
Der vorliegende Entwurf sieht vor, dass die Verbandsversammlung die Dringlichkeitsliste „Gefährdungsabschätzung und Sanierung von Altlasten 2025“ sowie die Förderliste 2025 für Maßnahmen des Bodenschutzes im Verbandsgebiet zur Kenntnis nimmt. Mit dem Beschluss sollen zudem die in den entsprechenden Anlagen aufgeführten Maßnahmen genehmigt werden.
Die Vorlage wird vor der Entscheidung in der Verbandsversammlung im Ausschuss für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz beraten, dessen Sitzung am 2. Dezember 2024 stattfindet. Die gemeinsame Einreichung der Vorlage erfolgt durch die Regierungspräsidenten der Bezirke Arnsberg, Düsseldorf und Münster gemäß den Bestimmungen des Landesplanungsgesetzes.
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Hauptdokument|20241024155515-2|20241024155515-0|20241024155515-1
- 4Anträge
- 5Anfragen und Mitteilungen
- 6Angelegenheiten nach RVR-Gesetz
- 6.1Projektantrag im Bundesförderprogramm "chance.natur"Zur Vorlage · 14/1761 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr soll der Verwaltung den Auftrag erteilen, einen Förderantrag für das Vorhaben „Chance.Natur.Ruhr“ einzureichen. Der Antrag bezieht sich auf das Bundesförderprogramm „chance.natur“ und ist beim Bundesamt für Naturschutz (BfN) zu stellen, wobei die formale Einreichung über das Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgen soll.
Das geplante Naturschutzgroßvorhaben wird vom Umweltministerium NRW unterstützt. Vorbereitende Gespräche mit dem Bundesamt für Naturschutz haben ergeben, dass die Projektinhalte grundsätzlich förderfähig sind. Zudem liegen Interessensbekundungen der beteiligten Kommunen vor.
Hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen ist für die Haushaltsplanung 2025/26 eine Projektfördersumme von maximal 4,6 Millionen Euro sowie ein Eigenanteil von 10 Prozent vorgesehen. Das beantragte Antragsvolumen soll diesen veranschlagten Rahmen nicht überschreiten.
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Hauptdokument|20241018152225-0|20241025113542-0|20241111132555-0|20241025144905-0
- 6.2Pilotprojekt "Grünzug E"Zur Vorlage · 14/1739 · Berichtsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat einen Sachstandsbericht zum interkommunalen Pilotprojekt „Grünzug E“ vorgelegt. Das seit 202<0xC2>2 unter der Federführung des RVR laufende Projekt umfasst die Kommunen Castrop-Rauxel, Herne, Dortmund, Bochum, Witten und Hattingen. Ziel ist die Sicherung sowie die qualifizierte Entwicklung regionaler Grünzüge, wobei das Vorhaben als Modell für weitere Grünzüge in der Metropole Ruhr dienen soll.
Nach den ersten Planungsphasen in den Jahren 2022 und 2023 steht nun eine kooperative Ideenwerkstatt an, die vom 4. bis zum 7. November 2024 stattfindet. In diesem Verfahren sollen interdisziplinäre Planungsteams konkrete planerische Lösungsansätze erarbeiten. Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen in eine Umsetzungsstrategie überführt werden, deren Abschluss für Mai 2025 vorgesehen ist. Dabei soll auch die Einbindung der Ansätze in geeignete Förderstrukturen berücksichtigt werden.
Zukünftige Arbeitsschritte beinhalten neben der Werkstatt eine Konferenz der beteiligten Beigeordneten sowie eine Onlinebeteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner. Das Projekt wird zudem wissenschaftlich begleitet, unter anderem durch die Fallstudie des MORO Regionalparks sowie ein Masterstudierendenprojekt der TH OWL, welches die Übertragbarkeit des Konzepts auf andere Grünzüge prüft.
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- 6.3Ein Jahr Freiraumkonzept Metropole RuhrZur Vorlage · 14/1735 · Berichtsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 14/1135 dokumentiert die Entwicklungen des Freiraumkonzepts Metropole Ruhr im ersten Jahr nach dessen Beschluss im Dezember 2023. Der Fokus liegt auf der Fortführung der Aktualisierung von Leitbild und Netzplan sowie der Kommunikation der Inhalte.
Zur digitalen Bereitstellung wurden eine Homepage sowie ein WMS-Dienst eingerichtet, der die Einbindung des Netzplans in GIS-Projekte ermöglicht. Ergänzende Grafiken stellen die Verbindung regionaler Projekte wie die Halden, Revierparks und den Emscher Landschaftspark zum Leitbild dar. Das Konzept wurde zudem auf dem Netzwerktag Grüne Infrastruktur sowie in einer Fachpublikation zur Stadtentwicklung in Essen thematisiert.
Ein Bestandteil der Arbeit ist die Einordnung des Konzepts in die Strategie Grüne Infrastruktur, insbesondere im Hinblick auf regionale Grünzüge und die Biodiversität. Der Bericht führt an, dass die bereitgestellten digitalen Datensätze von Kommunen wie Herten für lokale Strategien genutzt werden und Einfluss auf die Bauleitplanung, etwa in Gladbeck, nehmen können.
Die kommenden Arbeitsschritte umfassen die Aktualisierung des Netzplans, die weitere Ausarbeitung der Datensätze zu kommunalen Grünverbindungen sowie die Fortführung der Analyse von Engstellen und Unterbrechungen in den regionalen Grünzügen.
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- 6.4Gesamtregionales HaldenkonzeptZur Vorlage · 14/1736 · Berichtsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz des Regionalverbands Ruhr (RVR) nimmt den Sachstand zum Gesamtregionalen Haldenkonzept zur Kenntnis. Das Vorhaben dient als informelles Fachkonzept und Basiswerk für die künftige Entwicklung der im Eigentum des RVR befindlichen Halden. Derzeit umfasst das Konzept 46 Standorte, wobei bis voraussichtlich 2035 zwölf weitere Halden übernommen werden sollen.
Das Konzept bündelt verschiedene bestehende Fachplanungen, darunter Konzepte zur Freizeitnutzung, zum Tourismus, zur Nutzung regenerativer Energien sowie zur regionalen Biodiversitätsstrategie. Ziel des GRHK ist es, diese Einzelplanungen und bestehende Restriktionen zu überlagern, um für jede Halde potenzielle Entwicklungsperspektiven darzustellen und Synergien sowie Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzungsansprüchen aufzuzeigen. Das resultierende Kompendium soll als Übersicht über den aktuellen Zustand der Standorte sowie als Entscheidungsgrundlage für künftige Projekte fungieren.
Ein interner Entwurf des Konzepts wird derzeit in einer projektbegleitenden Arbeitsgruppe mit Fachteams weiterentwickelt. Die Fertigstellung und Vorstellung des Kompendiums ist für die erste Jahreshälfte 2025 geplant. Die Erarbeitung erfolgt durch den Regionalverband Ruhr in Eigenleistung unter Einsatz von Bestandspersonal, sodass keine zusätzlichen Sachmittel erforderlich sind.
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- 6.5Aktueller Sachstand zum Ausbau der Erneuerbaren Energien auf RVR eigenen LiegenschaftenZur Vorlage · 14/1750 · Berichtsvorlage
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Die Berichtsvorlage 14/1750 informiert über den aktuellen Sachstand beim Ausbau erneuerbarer Energien auf Liegenschaften des Regionalverbands Ruhr (RVR). Grundlage für die aktuellen Maßnahmen ist der Beschluss der Verbandsversammlung vom 16. Juni 2023 zur Strategie für die Nutzung eigener Flächen.
Im Rahmen dieser Strategie hat das zuständige Referat Standortpotenziale entwickelt, Gestattungsverträge abgeschlossen und Abstimmungen mit den beteiligten Kommunen durchgeführt. Zudem wurden Vorbereitungen für Interessensbekundungsverfahren getroffen sowie Möglichkeiten zur Standortentwicklung in Zusammenarbeit mit der Tochtergesellschaft AGR konkretisiert. Die Vorlage umfasst eine Übersicht über die in Bearbeitung befindlichen Standorte, abgeschlossene Verträge, laufende Grundstücksverhandlungen sowie den aktuellen Stand der Interessenbekundungen und einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen sind die Kosten für die Durchführung der Interessenbekundungsverfahren im Haushalt bereits budgetiert. Aufgrund einer internen Umstrukturierung werden zukünftige Einnahmen aus der Verpachtung von Grundstücken sowie die anfallenden Kosten ab dem Jahr 2025 in einer neuen Kostenstelle verbucht. Die Bearbeitung erfolgt durch das bestehende Personal des Liegenschaftsmanagements, sodass keine zusätzlichen Kosten entstehen oder eine Nachveranschlagung von Mitteln erforderlich ist.
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- 6.6Haushalt 2025-2026 für den Bereich Umwelt und Grüne InfrastrukturZur Vorlage · 14/1824 · Beschlussvorlage
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Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz empfiehlt die Verabschiedung der Haushaltsansätze für den Zeitraum 2025 bis 2026 im Bereich Umwelt und Grüne Infrastruktur. Die Beschlussvorlage umfasst die Budgetplanung für die Referate Freiraumentwicklung und Landschaftsbau, Liegenschaften und Hochbau sowie Klima und Umweltschutz.
Der Entwurf sieht für das Jahr 2025 ordentliche Erträge in Höhe von rund 108,5 Millionen Euro vor, während die Aufwendungen auf etwa 127,1 Millionen Euro geschätzt werden. Für das Jahr 2026 prognostiziert der Plan ordentliche Erträge von circa 115,3 Millionen Euro bei erwarteten Aufwendungen von rund 128,6 Millionen Euro. In beiden Planjahren ist ein jährlicher Fehlbetrag von 5,0 Millionen Euro vorgesehen.
Die Vorlage durchläuft derzeit die beratenden Instanzen des Regionalverbands Ruhr. Nach der Beratung im Ausschuss für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz sowie im Verbandsausschuss wird eine abschließende Entscheidung in der Verbandsversammlung am 13. Dezember 2024 erwartet.
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- 7Anträge
- 7.1Änderungsantrag zum Haushaltsplanentwurf 2025/2026Zur Vorlage · 14/1842 · Fraktionsantrag
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✦ KI-Zusammenfassung
Die FDP-Fraktion hat mit der Drucksache 14/1842 einen Antrag auf Änderung des Haushaltsplanentwurfs für die Jahre 2025 und 2026 gestellt. Gegenstand des Antrags ist die Einstellung des Projekts LELINA. Das Projekt verfolgt das Ziel, Maßnahmen gegen eine Entfremdung von Mensch und Natur zu ergreifen und die Identifikation mit der kulturellen sowie natürlichen Vielfalt der Region zu fördern.
In der Begründung führt die Fraktion aus, dass im Rahmen einer Prüfung der Aufgaben des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf einen wirtschaftlichen Einsatz der Ressourcen geachtet werden müsse. Die Ziele des Projekts LELINA seien primär als Aufgabe für Bildungsinstitutionen oder private Initiativen einzustufen und nicht als originäre Aufgabe des Verbandes. Durch die Einstellung des Projekts sollen Mittel eingespart werden.
Finanzielle Auswirkungen im Sinne einer Nachveranschlagung ergeben sich aus dem Antrag nicht; das Vorhaben wird als Haushaltsverbesserung geführt. Der Antrag durchläuft die Beratungsfolge über den Ausschuss für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz sowie den Verbandsausschuss, bevor er in der Verbandsversammlung am 13. Dezember 2024 zur Entscheidung vorgelegt wird.
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- 7.2Änderungsantrag zum Haushaltsplanentwurf 2025/2026Zur Vorlage · 14/1843 · Fraktionsantrag
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Die FDP-Fraktion hat mit der Drucksache 14/1843 einen Änderungsantrag zum Haushaltsplanentwurf 2025/2026 vorgelegt, der eine Reduzierung der Subventionen für Haus Ripshorst vorsieht. Der Antrag beinhaltet die Aufforderung an die Verwaltung, das Angebot des Projekts einer Überprüfung zu unterziehen und Teile davon nach Möglichkeit durch eine Bepreisung eigenfinanzieren zu lassen.
Die Begründung des Antrags führt aus, dass die derzeitige Subventionierung der Aktivitäten von Haus Ripshorst kritisch zu betrachten sei. Zwar wird das Angebot der Einrichtung grundsätzlich als begrüßenswert eingestuft, jedoch sollen einzelne Leistungen auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft und gegebenenfalls kostenpflichtig gestaltet werden können. Durch eine stärkere Eigenfinanzierung soll die finanzielle Belastung des Haushalts verringert und die Eigenverantwortung gefördert werden.
Finanzielle Auswirkungen im Sinne einer zusätzlichen Mittelbereitstellung sind laut dem Dokument nicht erforderlich, da der Antrag auf Haushaltsneutralität oder eine Haushaltsverbesserung abzielt. Der Beschlussvorschlag durchläuft die Beratungsfolge über den Ausschuss für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz sowie den Verbandsausschuss, bevor er in der Verbandsversammlung am 13. Dezember 2024 zur Entscheidung ansteht.
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- 8Anfragen und Mitteilungen
- 8.1Antwort auf die Anfrage der SPD-Fraktion Umsetzung der Strategie zur grünen InfrastrukturZur Vorlage · 14/1637-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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Die Regionaldirektion des Regionalverbands Ruhr (RVR) hat auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zum Sachstand der Umsetzung der Strategie Grüne Infrastruktur geantwortet. Laut der Antwort befinden sich aktuell 95 Projekte im Bereich Umwelt und Grüne Infrastruktur in der Umsetzung, die verschiedene Handlungsziele der am 15. März 2024 beschlossenen Strategie adressieren.
Unter den aufgeführten Maßnahmen sind unter anderem die geplante Übernahme des Wasserwerks Volmarstein zur Schaffung eines Ortes für Naturerlebnisse sowie das Pilotprojekt Grünzug E, welches die Qualifizierung von Freiräumen in mehreren Kommunen wie Bochum, Dortmund und Herne zum Ziel hat. Weitere Projekte umfassen den Ausbau des Hauses Ripshorst zu einem Umweltbildungszentrum sowie die Sanierung des Waldkompetenzzentrums Heidhof in Bottrop.
Die Antwort führt zudem den Ausbau erneuerbarer Energien auf RVR-eigenen Flächen mit Fokus auf Windenergie und Photovoltaik auf. Weitere Vorhaben betreffen die energetische Sanierung des NaturForums Bislicher Insel sowie die Qualitätssicherung von Standorten im Emscher Landschaftspark durch die Einrichtung Ruhr Grün. Zur Dokumentation der regionalen Bestrebungen dient eine Projektdatenbank, die derzeit 87 Projekte umfasst. Ergänzend werden das regionale Handlungsprogramm Klimaanpassung und die Beteiligung am Bundesförderprogramm Chance.Natur als Bestandteile der Strategie aufgeführt.
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- 8.2Antwort auf die Anfrage der CDU-Fraktion: Projektantrag im Bundesförderprogramm "chance.natur"Zur Vorlage · 14/1716-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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Die Verwaltung des Regionalverbands Ruhr (RVR) hat auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zum Bundesförderprogramm „chance.natur“ reagiert. In der Antwort wird dargelegt, dass politische Gremien bereits in vergangenen Sitzungen des Ausschusses für Klima, Umwelt und Ressourceneffizienz (AKUR) sowie bei Fachveranstaltungen über den Sachstand informiert wurden. Für die kommende Sitzung am 15. November 2024 ist eine Vorstellung der Projektinhalte geplant, um einen Beschluss der Verbandsversammlung zur Einreichung des Projektantrages für die erste Phase zu erwirken.
Hinsichtlich der räumlichen Ausdehnung unterscheidet die Verwaltung zwischen einer groben Gebietskulisse, die das gesamte Verbandsgebiet umfasst, und einer konkreten Gebietskulisse aus spezifisch identifizierten Projektflächen. Die Begriffe „multifunktionale Nutzung“ und „Multicodierung“ werden als gleichbedeutend beschrieben, wobei das Ziel die Vereinbarkeit verschiedener Flächenansprüche, etwa von Biotopfunktionen und Erholungsnutzung, ist.
Bei der Planung von Naturschutzflächen erfolgt die Abstimmung mit den Kommunen und zuständigen Naturschutzbehörden, um Flächenkonflikte zu vermeiden. Eine verlässliche Schätzung der künftigen Folgekosten für Pflege und Unterhaltung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, da diese von der Auswahl der konkreten Maßnahmen in der Umsetzungsphase abhängt.
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- 8.3Antwort auf die Anfrage der Fraktion Die Grünen: Entwicklung eines regionalen Kommunikationsformats Grüne Infrastruktur durch lala.ruhrZur Vorlage · 14/1732-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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Die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat auf eine Anfrage der Fraktion Die Grünen zur Weiterentwicklung eines regionalen Kommunikationsformats für die Grüne Infrastruktur reagiert. Im Zentrum der Anfrage standen die langfristige Einbindung von Kooperationspartnern sowie die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Landschaftslabor lala.ruhr.
Zur Verstetigung der Strategie Grüne Infrastruktur (SGI) plant die Verwaltung, das Netzwerk durch Veranstaltungen wie den Netzwerktag Grüne Infrastruktur oder Praxisdialoge zu erweitern. Für gesellschaftsbezogene Ziele, etwa in der Umweltbildung oder dem Naturerleben, werden bestehende Angebote in den RVR-Besucherzentren sowie Kooperationen mit externen Akteuren, beispielsweise biologischen Stationen oder der Landwirtschaft, angeführt. Eine Beteiligung an der Biennale der urbanen Landschaft wird derzeit auf Basis eines vorliegenden Konzeptentwurfs für das Jahr 2025 geprüft.
Hinsichtlich der Finanzierung der Strategie Grüne Infrastruktur betonte die Verwaltung, dass die Umsetzung der 27 Handlungsziele auf freiwilligen Beiträgen der beteiligten Akteure beruhe. Eine alleinige Finanzierung durch den RVR sei nicht möglich; vielmehr sollen Förderprogramme auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene genutzt werden. Der Verband konzentriert sich primär auf die Bereitstellung von Kommunikations- und Netzwerkformaten, deren finanzieller Rahmen jährlich durch die politischen Gremien des RVR festgelegt wird.
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- 8.4Wasserwerk VolmarsteinZur Vorlage · 14/1799 · Fraktionsanfrage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion der AfD hat im Regionalverband Ruhr (RVR) eine Fraktionsanfrage zum Thema Wasserwerk Volmarstein gestellt. Die Anfrage befasst sich mit verschiedenen infrastrukturellen und finanziellen Aspekten im Zusammenhang mit einer geplanten Inwertsetzung des Geländes.
Ein wesentlicher Bestandteil der Fragen betrifft die Erreichbarkeit des Standorts. Hierbei wird nach der Notwendigkeit eines Ausbaus der einspurigen Zufahrtsstraße auf eine zweispurige Straße inklusive Radweg sowie nach den Mitteln für eine solche Maßnahme gefragt. Zudem werden die Herausforderungen durch Hochwasser im Bereich der Unterführung unter der Bahnbrücke sowie mögliche Verkehrsbehinderungen durch anstehende Sanierungen der Brücke thematisiert. Die Anfrage fordert zudem eine Schätzung der langfristigen Unterhaltskosten für die Hängebrücke über einen Zeitraum von 50 Jahren.
Des Weiteren hinterfragt die Fraktion die Kostenverantwortung bei Schäden durch Hochwasser und die Rolle der AVU als Eigentümerin im Hinblick auf die Belastung der öffentlichen Haushalte. Abschließend wird die Frage gestellt, warum der Erwerb und der Ausbau des Wasserwerks als Pflichtaufgabe des RVR einzustufen sind, insbesondere unter Berücksichtigung der finanziellen Lage des Verbandes.
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- 8.5Anfrage Die Grünen Mountainbike-Trails im RuhrgebietZur Vorlage · 14/1804 · Fraktionsanfrage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion Die Grünen hat im Regionalverband Ruhr (RVR) eine Anfrage zum Thema Mountainbike-Trails im Ruhrgebiet eingereicht. Gegenstand der Anfrage ist die Nutzung von Waldgebieten und Haldenlandschaften durch Mountainbikefahrende sowie die damit verbundenen potenziellen Konflikte mit anderen Erholungssuchenden und die Auswirkungen auf Flora und Fauna.
Die Fraktion bittet die Verwaltung um Auskunft zu verschiedenen Aspekten der Infrastruktur und Planung auf RVR-Grundstücken. Es wird gefragt, welche Mountainbike-Strecken abseits der bereits bekannten Wege wie dem „Brammen-Trail“, „Haard on Tour“ oder „Hoheward-Flow“ existieren und welche weiteren Strecken oder infrastrukturellen Maßnahmen durch den RVR geplant sind. Zudem werden Informationen über bekannte Nutzungskonflikte, deren räumliche Schwerpunkte sowie bestehende Konzepte zur Vermeidung dieser Konflikte angefordert.
Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage betrifft den aktuellen Stand des im Jahr 2022 erwähnten Mountainbikekonzeptes. Die Fraktion möchte zudem erfahren, wie kommunale Pläne für Mountainbike-Trails im Ruhrgebiet regional abgestimmt werden und welche Maßnahmen zum Schutz schützenswerter Bereiche gegenüber der Nutzung durch Mountainbikefahrende vorgesehen sind.
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- 8.6Antwort auf die Anfrage der Fraktion Die Grünen Mountainbike-Trails im RuhrgebietZur Vorlage · 14/1804-1 · Fraktionsanfrage Antwort
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat auf eine Anfrage der Fraktion Die Grünen zum Ausbau von Mountainbike-Trails im Ruhrgebiet geantwortet. Aktuell werden auf RVR-Flächen drei primäre Strecken betrieben: der „Brammen.Trail“, „Haard on Tour“ sowie der „XC-Trail“ bzw. „Panoramatrail“. Ergänzend dazu existieren durch Verträge mit Sportvereinen betreute Parcours auf den Halden Hoppenbruch und Norddeutschland.
Zukünftige Projekte hängen von Förderbescheiden ab, wobei eine Erweiterung des Trails auf der Halde Hoheward sowie neue Angebote in Dinslaken und Gelsenkirchen angestrebt werden. Ziel ist die Bereitstellung eines erweiterten Angebots zur IGA 2027. Im Rahmen des Projekts „Halden.Trail.Ruhr“ wird zudem eine regionale Route für Mountainbike- und Gravel-Fahrende geplant, die in Abstimmung mit der Regionalverband Ruhr Tourismus (RTG) entwickelt wird.
Hinsichtlich Nutzungskonflikten weist die Verwaltung auf Herausforderungen durch nicht genehmigte Pfade und bauliche Veränderungen hin, welche die Flora und Fauna beeinträchtigen oder die Verkehrssicherungspflicht berühren können. Zur Vermeidung von Interessenkonflikten zwischen verschiedenen Nutzergruppen wie Wandernden, Hundehaltenden und Radfahrenden setzt der RVR auf Besucherlenkung durch ausgewiesene Strecken sowie den Einsatz von Rangern.
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- 8.7Mitteilung zur IGA 2027
- 1Genehmigung der Niederschrift über die 15. Sitzung des Ausschusses nicht öffentlich
- 2Angelegenheiten nach RVR-Gesetznicht öffentlich
- 2.1Erwerb von Grundstücken in Bottrop und Gladbecknicht öffentlich
- 3Anträge nicht öffentlich
- 4Anfragen und Mitteilungennicht öffentlich